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Cover  
Ultimatum - The Mechanics Of Perilous Times (CD)
VÖ: 2001
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3229 Reviews)
4.0
Der kanadische Thrash Haufen ULTIMATUM rülpst mit THE MECHANICS OF PERILOUS TIMES sein nunmehr zweites Machwerk über den großen Teich. Im Zuge der, von den deutschen Veteranen gestarteten, Thrash Welle haben die Kanadier definitiv einen recht guten Zeitpunkt für diesen Release erwischt. Leider wird dieser aber keinen positiven Einfluß auf die Karriere der Truppe haben, denn das Material der aktuellen Scheibe ist absolut kein sonderliches Highlight und all jene vereinzelt auftretenden Songpassagen, die wirklich etwas Klasse aufweisen würden oder zu einem gezielten Schlag in die Fresse ausholen täten, werden sofort von der urmieserablen Produktion (die Drums klingen in in etwa wie der Anschlag des Mixers meiner Oma), entschärft, so daß nicht mal ein minimaler Arschtrittfaktor eintritt und der Reiz an der Sache gleich Null ist.

Eigentlich schade, denn einige der Songs sind amtliche Neckbreaker, die zwar nicht unbedingt das Hitpotential der Genregrößen erreichen, aber durchwegs manierlich daherrumpeln und auch immer wieder den Einen oder Anderen befriedigenden Wechsel oder feine Riffakrobatik durchdrücken. Der ziemlich räudig und aggressiv klingende Gesang ist grundsätzlich auch OK, auch wenn die ganze Sache ab und dann schon recht falsch und mühsam durchgekotzt wird. Darüber hinaus sind allerdings auch einige der Songs wirklich nur einfallslos und entwickeln eher das Feeling eines, schon 24 mal im TV wiederholten Hollywoodschinkens, als jenes eines starken Stücks Musik.

ULTIMATUM bewegen sich stilistisch irgendwie im Dunstkreis von 80er-Hämmern wie OVERKILL oder EXODUS, natürlich ohne jemals deren Klasse zu erreichen, hätten aber durchaus Potential und sind teilweise wirklich in der Lage, geilen Thrash zu fabrizieren. Leider schafft man es aber nicht ein konstant hohes Level zu halten und vor Allem die sensationell schwache Produktion nimmt der ganzen Sache einfach jegliche Chance.

Dieses Teil hat zwar seine guten (wenn auch schwer heraushörbaren) Momente, ist aber wohl nicht mehr als ein weiterer solider und beständiger Stehfaktor in den CD-Regalen dieser Welt. Mein CD Regal werden ULTIMATUM nach diesem Review auf alle Fälle nicht mehr oft von Draussen sehen.
Trackliste
  1. Temple Of The Spirit
  2. Greed Regime Inc.
  3. Perilous Times
  4. Shroud Of Science
  5. The Purging
  1. Crash Course
  2. Warlord´s Sword
  3. Burn
  4. MutalMitlu
  5. Violence & Bloodshed
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