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Cover  
Veritates - Killing Time (CD)
Label: Doc Gator Records
VÖ: 17.01.2020
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Art: Review
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Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(224 Reviews)
8.5
Quasi aus dem Nichts erscheint mit Veritates ein neuer Stern am deutschen Power-Metal-Himmel. Jedenfalls für diejenigen, die nicht die Möglichkeit hatten im Rahmen des Heavy Metal Fans-Treffen im September 2019 an der Listening Session zu "Killing Time" in Oberhausen teilzunehmen. Während Gitarrist und Songwriter Tom Winter, der Initiator des Ganzen, noch ein relativ unbeschriebenes Blatt in der Szene ist, sind Sänger Andreas ‚Lipi‘ von Lipinski (Wolfen) und Drummer Marcus Kniep (Grave Digger) bekannt wie bunte Wölfe…äh...Hunde. Komplettiert wird das Line-Up durch Basser Jörg Belstler. Darüber hinaus sind eine ganze Reihe namhafter Gastmusiker auf dem Debüt dieser illustren Truppe zu hören, wie zum Beispiel die beiden Poltergeister VO Pulver und Andre Grieder beim Abschlusstrack ‚Hasta La Muerte‘. Die filigranen Gastsoli von Andi Dötsch (Steelpreacher, Wolfen) auf ‚The Past Is Dead‘ und ‚Jerusalem Syndrome‘ sind noch besonders hervorzuheben. Letztgenanntes Stück stellt neben dem elfeinhalbminütigen ‚Hangmen Also Die‘ das absolute Highlight eines insgesamt bockstarken Albums dar. Winters Gespür für epische Arrangements und Lipinskis erhabene Gesanglinien passen einfach zusammen wie Arsch auf Eimer (Tja, wer ist jetzt was?!).

Egal, wo die Nadel des Tonabnehmers auf die Rillen dieser Scheibe trifft, es macht einfach Freude, den Klängen von Veritates zu lauschen, sei es bei der Halbballade ‚Awakening‘, dem Nackenbrecher ‚Past Is Dead‘ oder das Mike Oldfield-Cover ‚Discovery‘. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Das Album erscheint nämlich gleich auf Vinyl und ist ab Januar beim Schweizer Label Doc Gator Records bestellbar: www.docgator.com. CD und Download hingegen sind dank Pure Steel überall erhältlich.

Trackliste
  1. The Past Is Dead
  2. Killing Time
  3. Jerusalem Syndrome
  4. Awakening
  1. Hangmen Also Die
  2. The Wild Hunt
  3. Discovery
  4. Hasta La Muerte
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