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Cover  
Insomnium - Heart Like A Grave (CD)
Label: Century Media
VÖ: 04.10.2019
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2927 Reviews)
7.5
Stimmungsvoller, mystischer und über volle Albumlänge dabei vielleicht gar zwingender als bisher, verführen uns Insomnium mit ihrem neuen Album von Beginn an in ihre nordische Welt melodischen Dark-/Death Metals, der einmal mehr mit schwelgerischen Gitarrenmelodien versehen ist. Mit den Attributen imposant, bombastisch, episch und erhaben hat Kollege Werner "Shadows of the Dying Sun", den vorletzten Output der Finnen, bereits stilvoll bezeichnet und im Prinzip gilt genau das nun auch für "Heart Like A Grave". Ebenso gilt die Vermutung, dass sich die wahre Pracht großartiger Songs wie das opulente "Pale Morning Star", "Valediction", " Twilight Trails" oder des Titeltracks (dessen Gitarrenmelodie schlicht sagenhaft ist), ob deren dezenter Progressivität und Vielschichtigkeit, nach mehrmaligem hören noch viel mehr und noch intensiver entfaltet, als beim ersten Kontakt.

Das achte Album der Finnen ist dennoch von Beginn an spannend und eindrucksvoll. Nicht immer sofort schlüssig, aber auch nie unnötig aufgebläht, sodass die Songs anstrengen würden. Melancholischer und vielleicht sogar vielseitiger als bisher, gehen Insomnium zu Werke, um dabei immer wieder vor Allem die großartigen, vielschichtigen Gitarrenmelodien und Leads zum großen Hinhörer der spannungsgeladenen Songs zu machen. Natürlich ist der Mix aus Clear Vocals und rohen Gesängen im Jahre 2019 nicht mehr der Stein der Weisen.
Wer Bands wie Dark Tranquillity, Amorphis oder Tiamat aber immer schon für ihre große Klasse geliebt hat, und die ein oder andere zusätzliche Note nordischer Melancholie, düsterer Epik und Progressivität gern dazu mischt, der ist bei Insomnium einmal mehr ziemlich gut bedient.

Trackliste
  1. Wail of the North
  2. Valediction
  3. Neverlast
  4. Pale Morning Star
  5. And Bells They Toll
  1. The Offering
  2. Mute Is My Sorrow
  3. Twilight Trails
  4. Abspielen: Heart Like a Grave
  5. Karelia
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