HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Interview
Kreator

Review
Bullet
Kickstarter

Review
Omnium Gatherum
May The Bridges We Burn Light The Way

Review
Jacobs Moor
Anthems For The Apocalpyse

Special
Darkscene
Upcoming Live
Innsbruck 
Salzburg 
München 
Statistics
6893 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Frost - Falling Satellites (CD)
Label: Inside Out
VÖ: 27.05.2016
Homepage | Facebook
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3217 Reviews)
8.0
Frost sind bis heute eine unscheinbare Perle, die leider Gottes von viel zu vielen Fans guter Musik übersehen werden. Mich haben die britischen Neo-Prog-Rocker um Mastermind Jem Godfrey (Gesang/Keyboards/Gitarre) bereits vor acht Jahren mit ihrem superben "Milliontown" überzeugt (zum Review). Die Vocals teilt sich der Mainman nun auch am dritten Werk mit Arena Gitarrist John Mitchell, das Grundgerüst liefern einmal mehr vielbeschäftigte Ausnahmemusiker wie Nathan King (Level 42), Craig Blundell (Steven Wilson, Pendragon) und Gaststar Joe Satriani. Das Resultat ist einmal mehr klasse, abwechslungsreich und treffsicher. Beschwingte AOR-Neo-Prog-Rocker wie "Numbers" oder "Closer To The Sun" klingen wie Toto auf modernen Vibes. Locker und unaufdringlich. Das entspannte "Signs" tänzelt mit poppiger Melodie um dezente Reggae-Rhythmik, während ein abgefahrenes "Towerblock" oder ein knapp achtminütiges ´The Raging Against The Dying Of The Light Blues In 7/8´ das komplette Kontrastprogramm liefern, um den Hörer zwischendurch auch mal zu fordern. "Lights Out" wiederum ist perfekter Elektro-Pop mit Stil, das großartige "Heartstrings" ein treibendes Groove-Monster mit lockerem Unterton und "Nice Day For It…" perfekte Brit-Prog-Kunst im Stile von Peter Gabriel und Genesis. Drei weitere, völlig konträre und dennoch homogene Höhepunkte auf "Falling Satellites". Gekrönt von herrlichen Melodien und tollen Gesangsharmonien liefern Frost über volle Albumlänge lockeren, modernen Neo Prog Rock, der sich weder davor scheut, tief in den 80er Jahren, noch im Industrial, im Jazz, AOR, Soul, Classic Rock oder Pop zu wühlen.

Frost paaren einmal mehr eingängige Harmonien und coole Rhythmen mit spielerischer Finesse und klingen dabei so locker, frisch und lässig, dass es einfach nur Spaß macht, sich "Falling Satellites" anzuhören. Man spürt zu jeder Sekunde das große Können der Protagonisten, die ihren Ideen und Launen bei Frost ohne jeglicher Grenzen freien Lauf lassen.
Verdammt gut und verdammt cool!




Trackliste
  1. First Day
  2. Numbers
  3. Towerblock
  4. Signs
  5. Lights Out
  6. Heartstrings
  1. Closer To The Sun
  2. The Raging Against The Dying Of The Light Blues In 7/8
  3. Nice Day For It…
  4. Hypoventilate
  5. Last Day
Mehr von Frost
Reviews
10.12.2008: Experiments In Mass Appeal (Review)
01.07.2006: Milliontown (Review)
News
29.05.2020: Erster Höreindruck den "Others"-EP
Bullet - KickstarterOmnium Gatherum - May The Bridges We Burn Light The WayJacobs Moor - Anthems For The ApocalpyseCrypt Sermon - Saturnian AppendicesUlver - NeverlandHedonist - ScapulimancySleep Token - Even In ArcadiaAshes Of Ares - New MessiahsBiohazard - Divided We FallHarkon - Love And Vore
© DarkScene Metal Magazin