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8.0
Der Titel könnte es kaum schöner beschreiben: "More Than One Way Home" ist nach "Voodoo Circle" (Review) und "Broken Heart Syndrome" (Review) bereits das dritte Notenbündel des Deutsch/Englischen Classic Rock Konsortiums um Gitarrist Alex Beyrodt (Silent Force, ex-Thy Sygnet), das als weitere Hommage an Deep Purple, Rainbow, Uriah Heep und Whitesnake samt deren kreativen Sternstunden speziell in die offenen Arme der Gattung Traditionsromantiker überlaufen wird. Was könnte schon eine solche, mit allen Wässerchen gewaschene Profi-Konstellation, der unter anderem Pink Cream 69‘s Goldkehlchen David Readman angehört, schon sonderlich falsch machen?
Demnach bräuchte man dieser Supergroup so etwas wie mangelndes Eigenprofil nicht ankreiden, denn von Anfang war es im Lager des Voodoo Circle die glasklare Mission, den Spirit und das Feeling oben genannter Hardrock-Dinosaurier mit Demut und Bedacht aufzugreifen, um lediglich individuelle Nuancen seiner selbst und einen Hauch Moderne hinzu zu fügen. Das Repertoire und die klitzekleinen Details können sich abermals hören lassen. Neben kraftvollen Epik-Songs ("Heart Of Babylon"), gediegenen Blues-Stücken ("Tears In The Rain") und treibenden Rockern ("Home Graveyard", "The Killer In You") sind es vor allem diese sensationellen Balladen, die mich in ungeahnte Sehnsuchtsgefühle hinein ziehen: das unglaublich schmeichelnde Titelstück ist zum Beispiel eine derartige Whitesnake Huldigung, dass man mit einem gewaltigen Ruck ins Jahr 1987 (Classic) zurück befördert wird. Es dürfte Leute geben, die so einen Track als lauen Aufguss von "Is This Love" bezeichnen, ich persönlich finde ihn einfach nur Gänsehaut stimulierend, vor allem deshalb, weil es Readman so richtig auf den Punkt bringt. Egal, was der blonde Exil-Karlsruher singt, man fühlt sich von seiner edlen und warmen Stimme stets angezogen. Die Hauptinspiration scheint auf "More Than One Way Home" der schon angesprochene, klassische Achtziger Whitesnake Stoff zu sein, alleine die Titelgebungen sprechen eine deutliche Sprache. Es sind nicht nur die opulent angelegten Harmonien Marke Sykes/Vandenberg und Readman’s durchgehend erstklassige Gesangsperformance, weshalb ich dieses kleine Kunstwerk des fünfköpfigen Projekts gegenüber den letzten beiden Studiotaten von Coverdale und Co. vorziehe: der Ohrwurmfaktor ist auf "More Than One Way Home" mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar dichter! Trackliste
Mehr von Voodoo Circle
Reviews
15.11.2024: Hail To The King (Review)27.06.2018: Raised On Rock (Review) 26.03.2011: Broken Heart Syndrome (Review) 22.12.2008: Voodoo Circle (Review) News
06.05.2016: David Readman verlässt die Band.20.01.2013: Artwork zu "More Than One Way Home" 25.04.2011: Das neue Werk wird auf Vinyl gepresst 07.03.2011: Audiokostprobe der neuen CD möglich |
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