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Cover  
Star One - Victims Of The Modern Age (CD)
Label: Inside Out
VÖ: 29.10.2010
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3009 Reviews)
8.5
Nach dem wunderbaren 2002er "Space Metal" Opus wagt sich Ayreon Mastermind Arjen Lucassen nun nach ausufernden Alben seiner Haupteinnahmequelle nun also endlich wieder auf seine Star One Spielwiese. "Victims Of The Modern Age" ist eine Besinnung auf alte Stärken. Nicht nur, dass die Eingängigkeit der Songs trotz aller prächtigen Details und progressiven Soundcollagen wieder verstärkt im Vordergrund steht, auch die spacige Note und die Schwermut der letzten Ayreon Scheiben wird zugunsten kompakter Songs zurückgeschraubt. Von der düster dichten Atmosphäre her kann man das neue Werk des Meisters wohl am Ehesten mit seinem vielleicht bislang besten Album "Into The Electric Castle" vergleichen. Die Songs wirken kompakter, geradliniger und endlich auch wieder etwas härter als die letzten Nummern aus Arjen´s Feder. Natürlich ist die Handschrift des Multiinstrumentalisten unverkennbar, und so klingt auch das neue Epos immer wieder nach Ayreon, jedoch um die gewisse Note griffiger. In seiner Gesamterscheinung ist das Album ein unglaublich homogenes Stück Musik, voll von großartigen Melodien, tollen Refrains und natürlich voll großartiger Stimmen. "Victims Of The Modern Age" ist ein Paradebeispiel dafür, wie eingängig und treffsicher ein Prog Metal klingen kann und wie spannend ausladende Songs voll epischer Struktur und packenden Science-Fiction Lyrics (diesmal kommen u.a. "Matrix", "Blade Runner" oder "12 Monkeys" zu textlicher Ehre) sein können. Beste Beispiele für das tolle Songwriting sind die ungeheuer stimmungsvolle - in den ruhigen Momenten mit Led Zeppelin Flair bestechende - Power-Metal Halbballade "24 Hours", ein eingängiger Ohrwurm wie "Earth That Was", ein großartiger Melodic Rocker Marke "Cassandra Complex", das brettharte "Human See, Human So", oder das orientalisch angehauchte (The Tea Party lassen grüßen!) und mit tollen mehrstimmigen Gesängen aufwartende "Earth That Was". All dies sind leicht verdaulich und dennoch technisch auf höchstem Niveau angesiedelte Klassesongs in einer perfekten Mischung aus Heavy- und Power Metal, Prog Rock und Melodic Metal. Die Tracks wirken in ihrer Fülle wie aus einem Guß, versprühen absolutes Metal-Oper-Flair, wissen aber auch jeder einzeln für sich grandios, eigenständig und eingängig genug zu sein, um sofort zu funktionieren.

"Victims Of The Modern Age" ist ohne Frage eines der (Prog) Metal Highlights des Jahres und für mich persönlich ist es auch das beste Album, das der Feder von Arjen Lucassen seit langer Zeit entsprungen ist.

Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle noch das Star One Line-Up für "Victims Of The Modern Age" genannt:

Arjen Lucassen - Guitars, Hammond, Mellotron, Minimoog
Russell Allen - Vocals
Damian Wilson - Vocals
Dan Swanö - Vocals
Floor Jansen - Vocals
Ed Warby - Drums
Peter Vink - Bass
Joost van den Broek - Keyboards
Gary Wehrkamp – Guitars


Trackliste
  1. Down The Rabbit Hole
  2. Digital Rain
  3. Earth That Was
  4. Victim Of The Modern Age
  5. Human See, Human Do
  1. 24 Hours
  2. Cassandra Complex
  3. It's Alive, She's Alive, We're Alive
  4. It All Ends Here
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