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Cover  
Gallhammer - Gloomy Lights (CD)
Label: Peaceville Records
VÖ: 19.03.2010 [Re-Release]
MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3229 Reviews)
4.0
Herrlich diese drei Weibsbilder aus Japan! Sobald der Name Gallhammer im Spiel ist kommt bei mir im Hause eindeutig Freude auf, denn keine Band ist in all ihrer erbärmlichen Minderbemitteltheit so charmant und süß, wie diese drei versauten Frühlingsrollen. Wenn der Name Gallhammer im Postkästchen auftaucht, beginnt der Countdown um die Stockerlplätze in der Jahreskategorie „Arschbombe“ unweigerlich zu ticken und der Rest der Konkurrenz muss sich schon anständig bemühen um den drei Sushi-Schnitten und ihrem enorm primitiven Punk-Black-Düsterkrawall im 80er Undergroundlook einen drauf zu setzen. Der re-release des eigentlichen 2004er Debütalbums der drei Nippon Puppen kommt nun also auch via Peaceville Records. Schmuck und stilvoll in ein schönes Digipak eingehüllt und mit zwei Bonustracks aufgepoppt heißt selbstredend auch bei diesem Werk: „Diese drei Weiber sind so mies, dass es fast schon wieder kultig ist!“
Mehr muss nicht erzählt werden. Das Land der aufgehenden Sonne hat viel Schönheit, Kunst und Kultur zu bieten. Gallhammer und ihr Debüt "Gloomy Lights" gehören aber sicher nicht dazu und erzählen eindeutig von den Schattenseiten einer undurchsichtig geheimnisvollen Welt voller Rätsel und Abgründe. Für das sagenumwobene Gallhammer Debüt gilt somit dasselbe, wie für seine bereits in würdigen Worten besprochenen Folgealben und es ist ein weiterer Nachweis für unausgegoren und mit schwerstem Proberaummief behafteten kindlich ungestümen Japan-Lärm im Stile morbider Vorbilder wie Darkthrone, Autopsy oder Hellhammer. Nie so gut wie die Originale und einmal mehr total verzichtbar.

Für die einen sind Gallhammer und auch diese Scheibe gleich viel Wert wie 1-lagiges Toilettenpapier - für andere sind allein die geschriebenen Zeilen eine klare Kaufansage!
Mir persönlich bereiten die drei dreckigen Schnecken und ihre so überhaupt nicht hörenswerten Versuche Musik zu machen zumindest beim ersten und letzten Durchlauf jedes ihrer Alben pure Unterhaltung der anderen Sorte und dafür gibt's diesmal gar einen Punkt oben drauf.

Trackliste
  1. Endless Nauseous Days
  2. Crucifixion
  3. Tomurai: May Our Father Die
  4. Beyond The Hate Red
  5. Lost My Self
  1. State Of Gloom
  2. Aloof And Proud Silence
  3. Color Of Coma
  4. Blossom In The Raven River (bonus track)
  5. Lust Satan Death (bonus track)
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