HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Crematory
Unbroken

Review
Marillion
With Friends From The Orchestra

Review
Me And That Man
New Man,New Songs,Same Shit,Vol.1

Review
Stallion
Slaves Of Time

Review
Ambush
Infidel
Upcoming Live
Wörgl 
München 
Statistics
6033 Reviews
457 Classic Reviews
279 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Samael - Reign Of Light (CD)
Label: Regain/sony Music
VÖ: 25.10.2004
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
DarkScene
8.0
Eigentlich bin ich ja aus dem Alter heraußen, wo ich versuche Scheiben „mit Gewalt“ gut zu hören, im Falle von einer der wichtigsten und einflussreichsten Bands der 80ies/90ies war es mir aber ein Bedürfnis, denn nach den ersten Vier, Fünf Durchläufen wollte das neue Material der 4 Schweizer nicht so recht zünden. Nach einer intensiven Dauerrotation kann ich „Reign of Light“ jedoch Gutklassigkeit attestieren, wobei es jedoch meilenweit von einem „Passage“ oder der alles überragenden „Rebellion“ EP entfernt ist.

Gleich die ersten Fünf Songs sind mal Tanzbudenfeger ohne Ende, was auch gleich deutlich macht, dass Samael zugänglicher, weniger düster und vor allem weit „verspielter“ geworden sind. Mastermind „Xy (für jegliches Programming inkl. dem bereits bekannten Drumcomputer, die Keyboards und für die wahnwitzigen, absolut dominierenden Samples zuständig) übertrifft sich hierbei das Ein ums Andere Mal einfach selber und legt im Gleichklang mit Vorphs „Sangeskünsten“ die Zielrichtung fest. Diese elektronische Verspieltheit gewürzt mit omnipräsenten orientalischen Einflüssen machen die „neuen“ eben „anderen“ Samael 2004 aus.

In der 2. Hälfte des Albums geht den Jungs zwar ein bisschen die Luft aus, lediglich „Oriental Dawn“ (Nomen est Omen) und „Heliopolis“ akzentuieren in beeindruckender Manier.

Bleiben 7 von 11 Granaten, 4 eher durchschnittliche Songs und die Freude, dass das Schweizer Quartett wieder unter den Lebenden weilt, und bei aller Liebe zu dieser Band, verzeihe ich ihnen auch die deutlich spürbare Rammsteinlastigkeit, die sich vor allem in Vorphs Sprechgesang manifestiert.

Noch hervorzuheben sei, dass Goldkehlchen Sandra Schleret in „High Above“ mit ihrer Prinzesschenstimme einfach nur Weltklasse ist und diesen Song zum absoluten Highlight hochpusht.

http://www.samael.info
Trackliste
  1. Moongate
  2. Inch' Allah
  3. High Above
  4. Reign Of Light
  5. On Earth
  6. Telepath
  1. Oriental Dawn
  2. As The Sun
  3. Further
  4. Heliopolis
  5. Door Of Celestial Peace
Mehr von Samael
Crematory - UnbrokenMarillion - With Friends From The OrchestraMe And That Man - New Man,New Songs,Same Shit,Vol.1 Stallion - Slaves Of TimeAmbush - InfidelHeadless Beast - Phantom FuryThrone Of Iron - Adventure OnePsychotic Waltz - The God-shaped VoidShakra - Mad WorldRoss The Boss - Born Of Fire
© DarkScene Metal Magazin