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Cover  
Barilari - Barilari (CD)
Label: Drakkar
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3229 Reviews)
5.0
In trauter Zweisamkeit mit der aktuellen NIGHTWISH DVD geliefert, und mit fettem Sticker bestückt, der groß verkündet, dass es sich bei BARILARI um ein Projekt von Musikern der finnischen Übertruppe mit eben jenem Herren Barilari (seines Zeichens Argentiniens erfolgreichster Hard Rock Shouter, der mit RATA BLANCA zum Millionenseller in der Heimat wurde) am Mikro handelt, erweckt dieses schön verpackte Kleinod recht schnell mein Interesse. Auch wenn weder der Songwriter noch die Stimme von Nightwish vertreten sind (die beiden machen die Band ja wohl zu 99,9% aus!), sollte von diesem Projekt mit dem zugegebenermaßen beschissen klingenden Namen, in Anbetracht der anzunehmenden Klasse der Musiker doch einiges zu erwarten sein (...denkt man sich).

Wo der Hammer (leider nicht) hängt, beweisen aber gleich die ersten Höreindrücke. Zwar fett produziert, aber heillos unspektakulär ergießt sich abgedroschener Keyboardmetal aus Skandinavien über mein Haupt, der null Reiz hat und obendrein mit sensationell dünnen und nicht selten quälenden Vokals bedeckt wird. Ein Solo da, eine lasches Riff dort, Keyboards überall und weit und breit kein herausragender Refrain. Damit wäre die Scheibe eigentlich schon würdig erklärt.
Klar, der ein oder andere Songansatz ist recht nett („Owner Of A Dream“ oder „Bring Your Love“), kommt aber dermaßen abgedroschen, drucklos und halbherzig rüber, dass einem jede Lust am Sound hören vergeht und spätestens Quälgeister wie das falsche „La Leyenda“ oder „Your Private Conquest“ rauben mir jegliche Energie und Objektivität. Daran ändert auch das halbwegs erträgliche RAINBOW Cover „Stargazer“ nichts.

Wers unbedingt braucht, kann BARILARI ja kaufen - derartige Releases aus den Nordstaaten gibt´s aber schon Tonnenweise und ein Großteil davon ist weit schmackhafter. Vor allem aber sollte man von gestandenen und erfolgreichen Musikern wie diesen Herren weit mehr erwarten können als eine Scheibe, die abgesehen von der Produktion wie ein Undergroundfetzen junger Hobbymusikanten klingt.
Ich hör mir diese langweilige Scheibe auf alle Fälle sich nicht noch mal an!
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