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Cover  
Cradle Of Filth - Hammer Of The Witch (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 10.07.2015
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Art: Review
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Werner
Werner
(1000 Reviews)
8.0
Die Dunkelfürsten von Cradle Of Filth sind mir mehr oder weniger aus dem Radarschirm entfleucht: nachdem die Truppe um Frontzwerg/Komikfigur Dani Filth zwei vergleichsweise solide, aber keineswegs zwingende Alben ("Thornography" & "Godspeed On Devil's Thunder") über den Ärmelkanal schickte, blieb mein Interesse für die letzten beiden regulären Werke "Darkly, Darkly Venus Aversa" und "The Manticore And Other Stories" eher bescheiden. Doch umso schöner, nach so einer Art Verschnaufpause dem Sextett wieder etwas genauer auf den Zahn zu fühlen. Inzwischen sind Cradle Of Filth übrigens beim Branchenriesen Nuclear Blast gelandet wie Dani’s Zweitband Devilment (Review), was vom Promotion-Standpunkt gesehen sicher nicht die schlechteste Wahl war.

Der für Cradle-Verhältnisse plump geratene Albumtitel, das erneute Ausscheiden von Gitarrist Paul Allender sowie die Video-Auskoppelung des Tracks "Right Wing Of The Garden Triptych" ließen im Vorfeld erste Zweifel aufkommen, ob der neu formierte Sechser halbwegs zurück zu alter Stärke finden würde. Doch weit gefehlt. Zwar erfinden sich Cradle Of Filth keineswegs neu, aber das Songwriting, welches gewohnt zwischen Gothic Metal, fiesen Thrash- & Blast-Attacken und episch anmutenden Bombast-Arrangements zu orten ist, zeigt sich so erhaben wie schon ewig nicht mehr. Meiner Einer muss schon weit zurückblicken, genauer ins Jahr 2004, als "Nymphetamine" den Schminktopf arg zum Zittern brachte.

Speziell die akribisch-verspielte Gitarrenarbeit (Richard Shaw/Marek Smerda), das dynamische Schlagzeugspiel (Martin Skaroupka) sowie Filth‘ enormes Stimmrepertoire lassen einen ordentlich mit der eingeschwärzten Zunge schnalzen, wobei das Ganze in wenigen Augenblicken ehrlich gesagt auch an die Grenze der Zumutbarkeit geht. Wer sich zudem an den obligatorisch schaurigen Hammondorgel (bzw. Keyboard)- Klängen und weichen Engelsstimmen nicht stößt, sondern diese als passende Puzzle-Teile absegnet, bekommt eine, in manchen Momenten sogar betörend geile Mixtur um den Schädel geblasen. Dass jene dann deutlich mehr Metal ist, als es manch traditioneller Kapelle recht sein wird, spricht klar für den verrückten Haufen. Beispiel gefällig? "Onward Christian Soldier"! Die deftigeren "Blackest Magick in Practise" und "The Vampyre At My Side" beißen sich im Folgenden schneller am Ohrläppchen fest wie ein ausgehungerter Dobermann-Rüde, das sechsminütige Titelstück bürgt samt seinen dramatischen Vibes quasi "Midian"-like für maximale Ganserlhaut, das zunächst stark nach Gothic-Rock miefende "Right Wing In The Garden Triptych" entfaltet seine wahren Reize dann auch noch und das tief im Morast aller denkbaren Grusel- bzw. Wollust-Fantasien versenkte "Blooding The Hounds Of Hell" ist ohnehin etwas für die Kategorie Dunkelromantiker und Hetzjagdveteranen.

"Hammer Of The Witches" ist jetzt bei Gott kein unumgängliches Meisterstück, doch Cradle Of Filth haben einiges an verlorener Substanz zurück erobert und präsentieren sich 2015 in Summe wohltuend frisch und gestärkt bzw. dieses gewisse Eitzerl inspirierter als bei den letzten drei /vier Werken. Allesamt essentielle Tugenden also, an die zumindest ich nicht mehr so recht glauben wollte. Empfehlenswert!

Trackliste
  1. Walpurgis Eve
  2. Yours Immortally
  3. Enshrined In Crematoria
  4. Deflowering The Maidenhead, Displeasuring The Godess
  5. Blackest Magic In Practice
  6. The Monstrous Sabbat (Summoning The Coven)
  1. Hammer Of The Witches
  2. Right Wing Of The Garden Triptych
  3. The Vampyre At My Side
  4. Onward Christian Soldiers
  5. Blooding The Hounds Of Hell
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