HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Vreid
The Skies Turn Black

Review
Lost Society
Hell Is A State Of Mind

Review
Tailgunner
Midnight Blitz

Review
Monstrosity
Screams from Beneath the Surface

Review
Mezzrow
Embrace The Awakening
Upcoming Live
Graz 
Salzburg 
Wien 
Lindau 
Statistics
6907 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Blood Red Throne - Siltskin (CD)
Label: Soulseller Rec.
VÖ: 05.12.2025
Facebook
Art: Review
Werner
Werner
(1333 Reviews)
7.0
Auch hier ist ist das Dutzend der Album Discographie voll. Die seit jeher auf archaisch US Death Metal ausgerichteten Norweger legen bereits ein Jahr nach dem Erscheinen von "Nonagone" gleich die nächste Munition in den Gewehrlauf und kennen dabei keine Gnade, nur im Entferntesten Milde zu zeigen.

Bandleader Daniel Olaison machte im Vorfeld von "Siltskin" also keinen Joke, als er meinte, man wollte noch ein Schäufelchen Briketts drauf legen. Trotz der generell brachialen Herangehensweise legt das Gespann aus Kristiansand immer noch Wert auf betonharte Grooves und gediegene Harmonien nebst den obligatorischen Knüppelorgien, wodurch das geschulte Ohr immer wieder mal Death Referenzen erkennt. Gesanglich pendelt "Siltskin" zwischen tiefen Growls und derben Screams, was letztlich einen Hauch Black Metal mit sich bringt. So weit, so gut. Doch irgendwie fühlt sich das Gesamtpaket namens "Siltskin" trotz aller Präzision und genretypischer Rigorosität gleichzeitig nach Kalkül an: der sterile Sound (getriggerte Drums!) ist schon mal eine Spaßbremse. Letztlich liegt es deutlich mehr am kühlen Reißbrett Charakter, der beim Vorgänger "Nonagone" ebenso nicht ganz von der Hand zu weisen war. Quasi ein dezenter - jedoch latenter - Störfaktor bzw. ein zwanghafter Perfektionismus.

Bitte nicht falsch verstehen - handwerklich ist "Siltskin" selbstverständlich über alle Zweifel erhaben und wird seine Supporter finden. Wichtiger als Songwriting-Methoden im Monk-Stil wäre jedoch das so oft besagte "gewisse Etwas", das ist nicht berechenbare, zumindest in meiner Audiowelt. Daher muss diese These kein Widerspruch sein: ein wenig Lockerheit gegen eine (wie hier durchschimmernde) Verbissenheit einzutauschen, wäre auch in den heftigen Gefilden des (technischen) Death Metal manchmal gar nicht so verkehrt.

Trackliste
  1. Scraping Out The Cartilage
  2. Beneath The Means
  3. Husk In The Grain
  4. Necrolysis
  5. Anodyne Rust
  1. Vestigial Remnants
  2. Vermicular Heritage
  3. On These Bones
  4. Marrow Of The Earth
Mehr von Blood Red Throne
Reviews
16.03.2024: Nonagone (Review)
14.12.2021: Imperial Congregation (Review)
News
20.06.2019: Wissenswertes zum kommenden Longplayer
22.11.2018: Neues Album "Fit To Kill" in 2019
23.06.2016: Verkünden endlich Albumnews
22.09.2014: Labelwechsel & neuer Longplayer
27.06.2007: komme, ... Tod!
25.07.2002: Machen ihren Zweitling startklar
15.02.2002: Neues Album und neuer Drummer
Tour
10.03: Kataklysm, Blood Red Throne, Vader @ SIMM City, Wien
Vreid - The Skies Turn BlackLost Society - Hell Is A State Of MindTailgunner - Midnight BlitzMonstrosity - Screams from Beneath the SurfaceMezzrow - Embrace The AwakeningDefaced - IconTherion - Con OrquestaBlood Red Throne - SiltskinMegadeth - MegadethMarianas Rest - The Bereaved
© DarkScene Metal Magazin