HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Marianas Rest
The Bereaved

Review
My Darkest Hate
Rust And Bones

Review
Kreator
Krushers of the World

Review
Alter Bridge
Alter Bridge

Review
Asphagor
The Aphotic Vortex
Upcoming Live
Wien 
Lindau 
Statistics
6898 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Iron Allies - Blood In Blood Out (CD)
Label: AFM Records
VÖ: 21.10.2022
Homepage | Facebook
Art: Review
Werner
Werner
(1333 Reviews)
7.0
In die Rubrik "Versäumnisse des letzten Jahres" fällt auch das Debüt des internationalen Gespanns Iron Allies, dessen Gründer die Herrschaften Herman Frank und David Reece sind. Der kundige Metalhead weiß, dass die beiden bereits für das mehr im Abseits stehende, von Reece eingesungene Accept Album "Eat The Heat" 1988/89 zusammen arbeiteten, ehe sich die Wege für 33 Jahre trennten.

Um die Songwriting Qualitäten braucht man sich also keine Sorgen machen, wofür Frank hauptsächlich das Steuer übernahm - wie klingt also diese Revival-Konstellation, bei der auch Michael Pesin (Victory) und Andre Hilgers (Silent Force) am Dienstvertrag aufscheinen? Doch ich korrigiere mich selbst: die Drums spielte für "Blood In Blood Out" Francesco Jovin (Jorn u.v.a.) ein. Im Pressetext glorifiziert Frank das Zustandekommen als Blutsbruderschaft und ähnliches (...). Es sei dahingestellt, ob es unbedingt David Reece (u. a. Gypsy Rose, Wicked Sensation) für das Einträllern dieser Songs gebraucht hätte. Der US Amerikaner hat eine satte Stimme samt Wiedererkennungswert, gewiss, das hat Rick Altzi aber gleichfalls, um jetzt wieder auf die Soloband Frank Herman hinzuweisen. Denn auch das Liedgut, bei welchem es nichts groß auszusetzen gibt, gebärt sich pauschal formuliert als relativ ähnlich. Riff-betonte Kost am Scheitelpunkt zwischen kernigem Hardrock und klassisch-treibendem Metal sozusagen, mal getragen, mal aggressiver. Das Ganze von topfitten Musikern souverän eingetütet.

"Blood In Blood Out" ist griffige und bodenständige Kost des überzeugten Kotelleten-Rockers, der sicher seine eigenen Gründe hatte, weshalb er dieses Unternehmen mit Herrn Reece ins Leben rief. Nie in den ganz hohen Sphären agierend, dafür umso cooler und authentischer aus dem Handgelenk geschüttelt bzw. gerührt, und dabei nie den Spielwitz außer acht lassend. Sind eigentlich auch keine schlechten Komplimente.

Trackliste
  1. Full Of Surprises
  2. Blood In Blood Out
  3. Destroyers Of The Night
  4. Fear No Evil
  5. Evil The Gun
  6. Martyrs Burn
  1. Blood On The Land
  2. Nightmares In My Mind
  3. Selling Out
  4. Freezin
  5. Truth Never Mattered
  6. 12 We Are Legend (You And I)
Marianas Rest - The BereavedMy Darkest Hate - Rust And BonesKreator - Krushers of the WorldAlter Bridge - Alter BridgeAsphagor - The Aphotic VortexBullet - KickstarterOmnium Gatherum - May The Bridges We Burn Light The WayJacobs Moor - Anthems For The ApocalpyseCrypt Sermon - Saturnian AppendicesUlver - Neverland
© DarkScene Metal Magazin