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Cover  
Sortilège - Apocalypso (CD)
Label: Season Of Mist
VÖ: 03.03.2023
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3158 Reviews)
7.5
Nachdem die vielleicht beste Franzosen-Metal Band der 80er Jahre vor zwei Jahren mit "Phenix"eine sehr unterhaltsame Retrospektive ihrer alten Schätze eingespielt und veröffentlicht hat, liegt mit "Apocalypso" nun tatsächlich das Sortilege-Comebackalbum vor, auf das manch Veteran seit 1986 gewartet hat. Und siehe da, es ist der Kultband aus Paris wirklich gelungen ein würdevolles und zeitgemäß gleichermaßen klingendes Werk zu kreiren und das ist, zumindest für mich, eine mehr als positive Überraschung.
Charismastimme Christian Augustin hat eine gute Band um sich geschart und schafft es richtig gut, den Geist des eigenen Vermächtnisses einzufangen. "Apocalypso" bietet traditionellen, europäischen 80er-Fanzosen-Metal, neuerlich bei vielen Songs in Muttersprache intoniert und in zeitgemäßes Gewand gehüllt. Soritlege-Metal eben, der seinen Charme nicht verloren hat, aber auch keineswegs altbacken klingt.

Ebenso wie einst und wie auch ihre großen Lansdleute wie H-Bomb oder Trust, haben Sortilege dabei zwar auch heute selten den Anspruch auf eine absolute Höchstnote. Dennoch wissen sie mit ihren neuen Songs und einem ebenso charmaten, wie abwechslungsreichen Album Spaß zu machen. "Apocalypso" voll von starken Songs. Der Opener überzeugt von Beginn an, "Walkyrie" ist ein Paradebeispiel für dezent epischen Sortilege-Metal mit Kante und Aura und das düstere atmosphärische "Derriere Les Portes de Babylone " (hier geben sich Myrath die Ehre und mit ihnen ein Hauch von Tausendundeiner Nacht) ist auch richtig klasse. Dazwischen gibt es altbacken gutes wie "Le Sacre du Sorcier" oder "Trahison", dezent modern riffendes mit feinem Refrain wie "La Parade des Centaures" oder eine stimmungsvoll unkitschige Ballade Marke "Encore Un Jour". Allesamt richtig geile Songs bis hin zu "Vampire" und dem episch finalen Titelsong und wieso man bei so vielen starken Nummern den einzigen Voll-Langweiler "Attila" letztendlich an die zweite Position der Tracklist gestellt hat, belibt somit die einzige negative Frage.
Das Fazit ist dennoch mehr als positiv! Wir reden hier zwar sicher von keinem Album des Jahres. Aber wir reden von einem charismatischen, stilvollen und dennoch zeitgemäß starkem Combeback einer europaischen Metal Institution, die ihr letztes neues Album vor sage und schreibe 37 (!) Jahren veröffentlicht hat.

Sortilege-Fans der ersten Stunde werden eh schon längst ihre Baguettes in den Himmel recken! "Apocalypso" wird aber auch alle anderen old-school Fans genau so begeistern, wie den ein oder anderen, der den Franzosen auch im Hier und Jetzt vielleicht erstmals eine Chance gibt.
Chapeau Bas!


Trackliste
  1. Poseidon
  2. Attila (feat. Stéphane Buriez)
  3. Derrière Les Portes de Babylone (feat. Myrath)
  4. Le Sacre du Sorcier
  5. La Parade des Centaures (feat. Stéphane Buriez)
  1. Walkyrie
  2. Encore Un Jour
  3. Trahison
  4. Vampire
  5. Apocalypso (feat. Kevin Codfert)
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