HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Vomitory
In Death Throes

Live
29.05.2026
Volbeat
Residenzplatz Salzburg, Salzburg

Review
Von Groove
Born To Rock

Review
Pariah
Unity

Review
Melancholost
Tales From The Poisoned Apple
Upcoming Live
Keine Shows in naher Zukunft vorhanden...
Statistics
6946 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Bodyfarm - Dreadlord (CD)
Label: No Dust Records
VÖ: 27.09.2019
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
Werner
Werner
(1350 Reviews)
8.0
Beginnen wir mit der traurigen Nachricht: Thomas Wouters, langjähriger Sänger und Gitarrist von Bodyfarm, verstarb im August 2019 an den Folgen eines Gehirntumors im zweiunddreißigsten Lebensjahr. Während man "Dreadlord" anhört, kann man gar nicht begreifen, wie es unter diesen Umständen noch zu dieser Leistungsexplosion kommen konnte. Nach Monaten der Ungewissheit steht mittlerweile ein neuer Shouter (Ralph De Boer) am Start, der nebenbei den Bass bedient, während Alex Seegers, der bis dato die tiefen Töne zupfte, fortan das sechssaitige Arbeitsgerät übernimmt. Wie sich diese Neuerung auf das künftige Material auswirkt, wird interessant.

"Dreadlord" hinterlässt wie seine Vorgänger eine tiefe Schneise der Verwüstung. Kompromissloser Death Metal ("Manhunt", "Rites Of Damantion") ohne großen Schnickschnack. Auf die Holländer ist in dieser Sparte fast immer Verlass. Dabei wurde von den Jungs immer noch darauf Rücksicht genommen, durch geschickte Tempovariationen das Prickeln aufrecht zu halten, sprich, es gibt auch doomige Passagen ("Woods Of Dismay") und erquickende Leadparts ("Undead Warmachine") an den richtigen Stellen. "We Sailed To Death" wartet indes mit einem epischen Hymnencharakter a la Amon Amarth auf, wogegen "Eternal" als kurzes, feines Akustk-Instrumental über die Ziellinie gleitet. Und bei "Angelreaper" wurde sogar mit dem Punk geliebäugelt, auch nicht fad. Diese, wie man bei uns so schön sagt, „Kaskepf“, wissen seit Anbeginn ihrer Karriere, wo der Bartl den Most holt - und nichts anderes zählt.

Wie der exzellente Vorgänger "Battle Breed" von 2015, ist auch der vierte Langdreher "Dreadlord" ein kleines Meisterwerk geworden, welches man der Zielklientel ob seiner Durchschlagskraft nur wärmstens empfehlen kann. Ein satter Steilpass für Asphyx und Konsorten, den man erst mal abfangen muss. Das sagenhafte Kristian Wahlin Artwork tut sein Übriges.

Trackliste
  1. Dreadlord
  2. Rites Of Damnation
  3. Manhunt
  4. Woods Of Dismay
  5. We Sail To Death
  6. The Horsemen
  1. Eternal
  2. Unholy Ressurection
  3. Angel Reaper
  4. Faces Of Death
  5. Undead Warmachine
Mehr von Bodyfarm
Reviews
21.04.2023: Ultimate Abomination (Review)
17.11.2015: Battle Breed (Review)
26.11.2013: The Coming Scourge (Review)
News
29.11.2015: Streamen "Firing Squad" Track
17.08.2015: Infos zum neuen Album "Battle Breed"
10.09.2013: Song von "The Coming Scourge" online
05.08.2013: Neuer Song von den Niederländern
Vomitory - In Death ThroesVon Groove - Born To RockPariah - UnityMelancholost - Tales From The Poisoned AppleSocial Distortion - Born To KillParadise Lost - Gothic (35th Anniversary Edition)At The Gates - The Ghost Of A Future DeadRobin Beck - Living ProofJoel Hoekstra’s 13 - From The FadeCryptic Shift - Overspace & Supertime
© DarkScene Metal Magazin