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Cover  
The Night Flight Orchestra - Amber Galactic (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 19.05.2017
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3009 Reviews)
7.0
Spät aber doch, muss wohl auch Darkscene über die neue The Night Flight Orchestra berichten. Allerorts übern Klee gelobt und als Sensation am Rock- und Metal Himmel gepriesen, ist "Amber Galactic" ja auch ohne Frage ein "nettes" Album. Klasse ist es eigentlich auch, im Endeffekt ist es - gepaart mit all den Jubelarien einer ins Eck gedrängten Szene, die sich einfach nicht eingestehen will, dass ihr derzeit völlig die Kreativität, die Energie und jegliche Innovation abhanden gekommen ist - aber ein Spiegelbild der aktuellen Veröffentlichungsmisere.

Mehr, als der Jubel über gute B-Ware großer Vorbilder und Helden der 80er- und 90er Jahre ist im Jahr 2017 zumeist einfach nicht drin. Ich will nicht sagen, dass Hard Rock und Metal tot sind, aber sie sind lädiert. Lädiert, wie lange nicht und die kreative Stagnation gipfelt eben immer wieder in identitätslosen Plagiaten, die zwar gut, aber eben auch nur halb so gut wie die Originale sind.


So eben auch bei The Nightflight Orchestra. True Metal-, Vintage-, Occult-, Retro Thrash Welle: Wir haben schon fast alles bis zum Erbrechen durchgekaut und somit darf man sich gern mal daran wagen, die großen Taten von Titanen wie Kiss, Toto, Foreigner, Deep Purple, Boston oder Journey in sein Jausensackerl zu packen und ihnen die große 70er und 80 Rock/Pop/Glitter-Wurst mit reinzulegen. Grundgerüst hierfür sind kompakte Gitarren, eingängige Melodien, knackige Rhythmen und prägnante Refrains. Von Soilwork-Stimme Bjorn Strid astrein in Szene gesetzt, durch catchy Melodien und griffige Synthies poppig veredelt und von ausnahmslos durchdachen Strukturen getragen. The Nightflight Orchestra sind Profis durch und durch und das hört man "Amber Galactic" zu jedem Moment an. "Sad State Of Affairs", "Midnight Flyer" oder die Lukather-Hommagen "Josephine" und "Jenny" sind ohne Frage treffsichere Songs.
Allesamt kleine Hits, die einem volley gefallen. Dass sie mir nach dem Einlauf auch direkt wieder entfallen, weil ich mir dann halt doch lieber die Originale reinziehe, mag da wohl mein persönliches Problem sein….

Ob "Amber Galactic" nun wirklich so cool, sexy, genial und überragend ist, wie viele meiner Kollegen behaupten, oder ob es eben nur ein weiterer "netter" Aufguss großer Vorbilder ist, über den in einigen Jahren keiner mehr reden wird, das darf nun bitte jeder gern selber entscheiden…



Trackliste
  1. Midnight Flyer
  2. Star Of Rio
  3. Gemini
  4. Sad State Of Affairs
  5. Jennie
  1. Domino
  2. Josephine
  3. Space Whisperer
  4. Something Mysterious
  5. Saturn In Velvet
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