HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Chez Kane
Reckless

Interview
Chez Kane

Review
Black Label Society
Engines of Demolition

Review
Ignescent
Eternal

Review
Venus 5
March Of The Venus 5
Upcoming Live
Salzburg 
München 
Statistics
6916 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Steelwing - Reset,Reboot,Redeem (CD)
Label: Noiseart Records
VÖ: 20.11.2015
MySpace | Facebook
Art: Review
Hobald
Hobald
(12 Reviews)
5.5
Als mir unser Tom vorschlug, die neue Steelwing zu rezensieren, schrillten bei mir alle Alarmglocken. Bands mit Steel im Bandnamen lassen zumeist nichts Gutes erwarten.

Umso überraschter war ich dann, als ich mir den Backkatalog der Band anhörte, der zwar mit zwei bisher veröffentlichten Alben sehr klein ist, mich aber sogleich positiv überraschte.
Die Schweden gehören zu der immer größer werdenden Schar an jungen Bands, die dem 80er Metal huldigen. Im Fahrwasser von Bands wie Cauldron, Enforcer, White Wizzard, Skull Fist oder RAM sind auch sie mitverantwortlich für die Renaissance des goldenen Metal Jahrzehntes.

Jetzt, nach fast vier Jahren Schaffenspause, kehren die Skandinavier mit ihrem nun dritten Album zurück. Entweder war jedoch die Pause zu lange oder die Band will einen Imagewandel vollziehen. Denn anders kann ich mir dieses Rumpelalbum von Steelwing einfach nicht erklären. Die Produktion von "Reset, Reboot, Redeem" ist ein Totalausfall (dünn und scheppernd), die Band klingt fallweise wie auf der Suche nach ihrer eigenen Identität. Kein Konzept in den Songs, vielmehr klingen diese wie hingeworfen und nicht durchdacht. Sänger Riley Erickson versucht sich ein ums andere mal zwischen King Diamond- Kopie, dann wieder mit Growls oder fischt in Thrashgefilden. Teilweise nervt der Gesang so sehr, dass ich skippen musste. Zwischendurch gibt es ja doch immer wieder Lichtblicke, wie etwa die durchaus gute Gitarrenarbeit und manche Gesangslinie. Allesamt Momente, in denen nicht versucht wird, in andere Genres zu entweichen. Oft eröffnen sich ja gewisse Alben erst nach mehrmaligem Anhören und das sind zumeist dann die Perlen für die Ewigkeit, aber beim vierten Mal habe ich bei "Reset, Reboot, Redeem" aufgegeben.

Zieht euch lieber die neue RAM rein, da habt ihr mehr davon.

Trackliste
  1. Carbon Waste Lifeforms
  2. Reset, Reboot, Redeem
  3. Ozymandias
  4. Och Världen Gav Vika
  5. Architects Of Destruction
  1. Network
  2. Like Shadows, Like Ghosts
  3. Hardwired
  4. We Are All Left Here To Die
Mehr von Steelwing
Chez Kane - RecklessBlack Label Society - Engines of DemolitionIgnescent - EternalVenus 5 - March Of The Venus 5Exodus - GoliathRob Zombie - The Great SatanTimeless Rage - My Kingdom ComeAxel Rudi Pell - Ghost TownHellripper - CoronachVreid - The Skies Turn Black
© DarkScene Metal Magazin