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Cover  
The Vintage Caravan - Arrival (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 15.05.2015
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Art: Review
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Anderson
Anderson
(26 Reviews)
7.0
Knapp eineinhalb Jahre nach "Voyage" (zum Review – ich muss eingestehen, dass ich die Scheibe damals etwas unterbewertet habe und nach zeitlichem Abstand nun mindestens eine 8,5 hätte stehen müssen) folgt nun, wiederum in ein schön stimmiges Artwork verpackt, "Arrival"; Und The Vintage Caravan scheinen trotz ihres jungen Alters tatsächlich bereits in ihrem ureigenen Soundkosmos angekommen zu sein. Unglaublich welchen Trademark-Sound diese Band sich innerhalb drei Albumveröffentlichungen zurechtgezimmert hat – nachzuhören am besten im eingängigen "Babylon" - eine Eruption von Groove, Gitarren und einem sehr catchy Chorus. Solche Kolosse an Songs können zur Zeit wohl nur von Óskar Logi und seinen Mitstreitern fabriziert werden: "Monolith" ist in diesem Zusammenhang ein schönes Beispiel für die Übereinstimmung von Titel und Inhalt. Wer so eigenständig zu Werke geht, muss sich auch keine Sorgen mehr um die Schublade machen, in welche Schreiberlinge und scheuklappentragende Hörer die Band am liebsten stecken würden (Stichwort: Vintage Rock). Natürlich atmet die Produktion 70s Rock Flair, was aber auch an der enormen Spielfreude liegt, die eben Vergleiche zu Großhelden aus dieser Ära zulässt.

Im direkten Vergleich zum Vorgänger wartet das isländische Trio diesmal generell mit einem opulenteren, größeren Sound und einem Tick mehr Heaviness auf. Die Drums schieben noch mehr an und die ausgefuchste Gitarrenarbeit ist ein Stück progressiver, so verwundert es auch nicht, dass gleich vier Songs die Sechs-Minuten-Grenze knacken. Einer Halbballade wie "Eclipsed" tut soviel Ideenreichtum und Abwechslung gut und genannter Track mausert sich immer mehr zu einem Album-Highlight.

Wo hingegen "Arrival" mit "Voyage" nicht ganz mithalten kann, ist die Anzahl der Gänsehautmomente in den Kompositionen von The Vintage Caravan. Da war die Scheibe von 2014 aufregender und der jetzt vorliegende Blumenstrauß an Songs ist nicht mehr ganz so schillernd bunt, wenn auch noch immer psychedelisch genug, um einige wohl-duftende Rauchwolken bzw halluzinierende Substanzen im Recording Room verorten zu können.

Trackliste
  1. Last Day Of Light
  2. Monolith
  3. Babylon
  4. Eclipsed
  5. Shaken Beliefs
  6. Crazy Horses
  1. Sandwalker
  2. Innerverse
  3. Carousel
  4. Winter Queen
  5. Say Hello (Bonus Track)
  6. Five Months (Bonus Track)
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