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Cover  
Tanzwut - Freitag der 13. (CD)
Label: AFM Records
VÖ: 13.02.2015
Homepage
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3009 Reviews)
7.0
Massive und ungeahnte Heilung kehrt ein im Hause Tanzwut. Nach zuletzt durchwachsenen Alben und der für mich unhörbaren "Eselsmesse", kann "Freitag der 13." endlich auch all jene besänftigen, die Tanzwut mit knackigen Rhyhtmen, tanzbaren Grooves und hymnischem Mittelalterrock assoziieren.

"Brot und Spiele" ist ein Opener, der gleich für viel Klarheit sorgt. Rockig, tanzbar und mit bewährter Lyrik versehen. Die Dudelsäcke blasen zum Sturm, die Gitarren dürfen gehört werden und das Songwriting ist effizient und zielführend. Genau so kann auch "Brüder im Geiste" ein amtlicher Livehit werden. Zudem zeigen Tanzwut plötzlich wieder das gesamte Potential, um die Charts zwischen Betontod, Schandmaul und In Extremo zu entern. Genau in dieser goldenen Mitte siedelt sich "Freitag der 13." nämlich kontant an und auch wenn die Deutschen auf ihren ersten Alben meiner Ansicht nach noch eine Spur zwingender, unbändiger und energiegeladener klangen, muss man ihnen neidlos zu diesem Befreiungsschlag gratulieren. Der Titelsong ist eine weitere potentielle Hitsingle, Treibender Rhythmus und eingängige Hooklines, treffen hier ebenso ins Schwarze, wie beim romantischen "Die Zeit heil alle Wunden" oder den knackigen "Ohne Sünde" und "Zeitdieb".



Der Patient lebt! Der ein oder andere Song von "Freitag der 13." geht zwar mit etwas zu banalem Text ("Spielzeugland"), oder entbehrlicher Aura ("Niemals mehr") durch die Zielline, musikalisch hat die Sache aber über weiteste Strecken Hand und Fuß und die zuletzt sträflich vernachlässigte Dichte. "Freitag der 13." setzt endlich wieder dort an, wo "Ihr wolltet Spass" das letzte gute Tanzwut Album markierte und weil die Spielmannschose bis zuletzt auf Höchstniveau erschallt und das abschließende "Wenn wir untergehen" als getragene Hymne den würdigen Schlusspunkt unter ein wirklich verdammt starkes Tanzwut Album setzt, kann man hier als objektiver Rezensent nur die bedingungslos Kaufempfehlung für die Mittelalterrockgemeinde aussprechen!

"Freitag der 13." ist ein überdeutliches Lebenszeichen einer Band, die ich bereits seit einigen Jahren für tot erklärt hatte. Man darf Tanzwut zu ihrem neunten Studioalbum gratulieren und erklären, dass ihr Name nunmehr nicht mehr als Negativsynonym für jene epidemische Plage und Volkskrankheit steht, die Menschen der Mittelalters schäumend zu Tode rang, sondern endlich wieder als positives Credo an der Flagge der Festung des Mittelalterrocks prangert!

Trackliste
  1. Brot und Spiele
  2. Brüder im Geiste
  3. Freitag der 13.
  4. Spielzeugland
  5. Die Zeit heilt alle Wunden
  6. Ohne Sünde
  7. Der Zeitdieb
  1. Niemals mehr
  2. Des Teufels Braut
  3. Vorbei ist vorbei
  4. Spiegelkabinett
  5. Bis der Morgen graut
  6. Wenn wir untergehen
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