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Cover  
Legion Of The Damned - Ravenous Plague (CD)
Label: Napalm Records
VÖ: 03.01.2014
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3009 Reviews)
8.0
In gewohnter Konstant verabreichen Legion Of The Damned immer wieder zu Beginn eines Jahres den richtigen Brocken infernalen old-school Thrashes, um sich das angefressene Weihnachtsfett von den Leisten zu bügeln. Böse Zungen behaupten ja Legion Of The Damned machen in gepflegtem Rhythmus das immer gleiche Album. Nun ja, das mag irgendwie stimmen, sollte den Holländern aber weniger als Vorwurf, sondern als Kompliment vor den Latz geknallt werden. "Ravenous Plague", die mittlerweile fünfte Rille der ehemaligen Occult-Recken, sollte einen da mit ihrem bombastischen Intro auch nicht auf die falsche Fährte leiten. Es wäre falsch zu glauben Legion Of The Damned hätten eine Kurskorrektur vollzogen. Die einzige wesentliche Änderung zu "Descent Into Chaos" sind im Grunde nur die Rückkehr zu Stammproduzent Andy Classen und der Wechsel an der Gitarre. Diese bedient anstatt Richard Ebisch mittlerweile Twan Van Geel und das tut der Frische und Lebendigkeit des Sounds der Niederländer offensichtlich außerordentlich gut. Wo "Descent Into Chaos" eigentlich über weite Strecke mit statischen Rezepturen langweilte und den ersten Schwachpunkt der Legion Of The Damned Discografie darstellte, kann "Ravenous Plague" nun endlich wieder richtig gut unterhalten. Dass LOTD immer noch dreckigen Thrash in Reinkultur zelebrieren und diesmal auch die Balance aus Vollgas und Groove besser als zuletzt erschallt, freut den Fan der ersten Stunde.

Dass "Ravenous Plague" von Beginn an amtlich zündet ist nicht nur der variableren und versierten Gitarrenarbeit zuzuschreiben. Das straighte Thrash-Massaker kommt einfach weit effizienter auf den Punkt als zuletzt. Dabei erfinden Legion Of The Damend das Rad zwar nicht neu, sie klingen aber durch und durch lebendiger als noch am relativ blutleeren Vorgänger. Sogar Maurice’s Vocals klingen dreckig und fies wie lange nicht und sorgen dafür, dass das Werk von Durchlauf zu Durchlauf markanter und eingängiger erschallt, ohne jegliche Kompromisse einzugehen. Dass das straighte Thrash Massaker der Holländer wie gewohnt immer dann am Besten ist, wenn sich wütende Thrash Flegel im höllische Goove Monster entfalten, ist bekannt. Die geilen und richtig räudigen Riffs schnalzen erbarmungslos und spätestens wenn man mit "Ravenous Abominations" und "Doom Priest" zwei der unumstritten besten Berserker des Bandschaffens um die Lappen geflegelt kriegt, kann man sich getrost zurücklehnen. Legion Of The Damned haben ihr Schiff wieder auf Kurs und neben diesen kleinen Genre Hits mit "Howling for Armageddon", "Mountain Wolves Under a Crescent Moon" oder "Summon All Hate" noch genügend perfekte Abräumer in der Startaufstellung, um das Niveau bis zum Ende hoch wie lange nicht zu halten.

Legion Of The Damned haben mit "Ravenous Plague" sicher keinen Meilenstein, jedoch ihr wohl bestes Album seit dem unerreichten Debüt "Malevolant Rapture" und dem gnadenlosen "Sons Of The Jackal" am Start. Das war nach den letzten Taten schließlich nicht mehr zwingend zu erwarten und wer seinen dreckig diabolischen Thrash Metal bereits kurz nach Jahreswechsel voll auf die Glocken haben will, der kann hier endlich wieder mal bedenkenlos zugreifen…



Trackliste
  1. Intro: The Apocalyptic Surge
  2. Howling For Armageddon
  3. Black Baron
  4. Mountain Wolves Under A Crescent Moon
  5. Ravenous Abominations
  6. Doom Priest
  1. Summon All Hate
  2. Morbid Death
  3. Bury Me In A Nameless Grave
  4. Armalite Assassin
  5. Strike Of The Apocalypse
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