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Cover  
Chrome Division - Infernal Rock Eternal (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 17.01.2014
Homepage | MySpace
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3006 Reviews)
6.5
Nebenprojekte und trinkfeste Rock N Roll Ausflüge renommierter Musiker gehen mir eigentlich meistens am Allerwertesten vorbei. So war es bislang auch mit den Scheiben von Chrome Division, die man ja mittlerweile und nach zehn Jahren des Bestehens als "echte" Band bezeichnen soll. Die vierte Platte der Norweger um Shagrath macht dabei aber trotzdem nicht wirklich eine Ausnahme. Fairerweise muss man zwar feststellen, dass "Infernal Rock Eternal" den konstanten Aufwärtstrend weiterführt und wohl die bislang beste Chrome Division darstellt, richtig wichtig klingen die Herrschaften aber auch heute nicht. Der Sound klingt zwar immer noch höllisch dreckig, zieht Parallelen zu Rock N Roll, Hard Rock und Metal und eignet sich perfekte zur nächsten Schäbi-Party inklusive kollektivem Besäufnis. Das kann allerdings jede noch so schlechte Motörhead Platte auch, weshalb wir wieder bei der berühmten "Gretchenfrage" anlangen. Um "Infernal Rock Eternal" nicht total tot zu reden, bleiben wir aber objektiv und bei der Wahrheit. Diese ist räudig, rotzig und verdammt groovig. Die Herren wissen natürlich wie der Hase läuft und so knattern die Gitarrenriffs und drücken die Grooves richtig anständig. Frontröhre Shady Blue mimt die Rocksau absolut amtlich und das Ergebnis tritt beinahe von Vorn bis Hinten anständig Arsch. Venom meets Black Label Society, Motörhead und Monster Magnet. Das Ergebnis klingt zwar immer noch nicht so umwerfend wie einst der bis dato grandiose I-Ausritt von Immortal’s Abbath, macht aber durchaus Laune und Durst, zumal diesmal auch in Sachen Refrains richtig viel funktioniert und der "Hitfaktor" von "Infernal Rock Eternal" entsprechend hoch ist. Die verstärkten old-school Hevy Metal Zutaten sind der zweite große Pluspunkt im Vergleich zu den bisherigen Chrome Division Alben, steigern den Abwechslungsreichtum und machen den Mix aus punkigem Drecks Rock N Roll, altbackenem Metal und groovigem Hard Rock durchaus sinnvoll. Dass Chrome Division obendrein mit guter Attitüde und sogar einer gelungenen Halbballade ("Lady Of Perpetual Sorrow") aufwarten, notieren wir schlußendlich ebenso mit einem Plus am Spickzettel.

Mehr ist es nicht. Weniger aber auch nicht. "Infernal Rock Eternal" ist eine durch und durch coole Platte, die zu gegebenem Anlass richtig zünden kann. Dass Chrome Division deswegen noch lange keine Offenbarung sind, dass diese "Band" eigentlich keiner so recht braucht und dass die berühmte Authentizität bei dieser Truppe wenig Rolle spielen, bleibt aber dennoch als fader Beigeschmack.
Mir ist dann aber doch lieber, Shagrath meldet sich mit einer neuen Dimmu Borgri Scheibe zurück…

Trackliste
  1. Good Morning Riot
  2. Endless Nights
  3. (She’s) Hot Tonight
  4. The Absinthe Voyage
  5. Lady Of Perpetual Sorrow
  6. The Moonshine Years
  1. No Bet For Free
  2. On The Run Again
  3. Mistress In Madness
  4. Reaper On The Hunt
  5. You’re Dead Now
  6. Ol
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