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Cover  
Nomad Son - The Darkening (CD)
Label: Metal On Metal Records
VÖ: 2013
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3006 Reviews)
8.0
Mit "The Darkening" meldet sich eine der besten Doom Bands unserer Zeit mit ihrem dritten Album zurück und der energische Opener "Light Bearer" rockt bereits in wuchtig doomiger Art und Weise und so amtlich heavy und richtig schwer nach Vorne, dass es ein Freudenfest ist. Die Gesangslinien haben hier gar was von Primordial, die Gitarrenmelodien zeigen vom Respekt vor While Heaven Wept.
Dennoch erkennt der geeichte Fan von Beginn an die unverkennbare Nomad Son-Handschrift, deren Wurzeln im kompletten Schaffensspektrum von Candlemass, Trouble und Count Raven begraben liegen. Power Doom mit Wucht und Andacht, gepaart mit dezenten 70er Jahre Hard Rock-Vibes ist das Geheimnis dieser Band und macht sie auch so charismatisch.
Wer die Malteser bisher mochte, wird auch "The Darkening" lieben. Nomad Son machen auf "The Darkening" keinen Fehler. "Age Of Contempt" wuchtet mit roher Energie, bevor sich mit "The Devil’s Banquett" das große Albumhighlight offenbart. Allein der andächtig fesselnde Beginn, die doomige Wucht und die Dichte dieses Mammut-Tracks sind ein Genuss! Der getragene Beginn mutiert zu einem wuchtigen Finale. Die Vocals sind höchst intensiv. Beinahe wie bei einem Musical wird hier Spannung erzeugt. Ganz große Klasse.

In Folge paaren die Südeuropäer überwiegend wuchtig treibende Groover mit vereinzelten, epischen Andachtsmomenten. Der Titeltrack ist ein kapitaler Banger vor dem Herrn, "Only The Scars" wagt sich daran bombastische Schönheit mit klassischem Heavy Metal zu kreuzen und "Descent To Hell" ist ebenfalls ein richtig fett nach vorne krachender Headbanger. Richtig schleppend und episch wird’s dann noch beim fett tönenden Caligula, während "Orphaned Crown" nochmals alle Nuancen in einen Topf wirft und das intensive Finale darstellt.

Nomad Son untermauern ihre Oberligazugehörigkeit mit einem Album wie "The Darkening" locker. Auch wenn die Malteser diesmal oftmals mit durchgetretenem Gaspedal und weniger schleppend als auf den beiden großartigen Vorgängern agieren, ist ihnen der dritte geniale Doom-Streich in Folge gelungen. Wieder sind es die sensationellen rauen Vocals von Jordan Cutajar und die unaufdringlichen 70er Rock-Orgelklänge, die Nomad Son ihre eigene Note geben, sie vor Kraft strotzen lassen und den Mix aus treibenden Grooves und epischen Doom Akzenten zu Manifesten des Genres machen!

Mein Liebling bleibt zwar weiterhin das "First Light" Debütalbum (zum Review), wer Doom jedoch wirklich liebt, der kommt auch am dritten Nomad Son Werk keineswegs vorbei!



P.S.: Gemeinsam mit "The Darkening" wird das ausverkaufte 2008er Nomad Son Debüt "First Light" (zum Review) gemeinsam mit der "Pilgrimages Of Doom" DVD in einem komplett neuen Layout wieder veröffentlicht. Die DVD enthält über 2 Stunden Material mit Footage der Shows am Hammer Of Doom, Doomsday, Headbangers Open Air und dem Doom Shall Rise Festival, sowie Interviews.

Trackliste
  1. Light Bearer
  2. Age of Contempt
  3. The Devil's Banquet
  4. Only the Scars
  5. Descent to Hell
  1. The Darkening
  2. Caligula
  3. The Orphaned Crown
  4. Epilogue
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