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Cover  
Meshuggah - Koloss (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 23.03.2012
Homepage
Art: Review
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Werner
Werner
(1111 Reviews)
7.5
Darkscene ist vor allem dafür bekannt, vorwiegend Reviews der traditionellen Gattung unter die kritische Lupe zu nehmen, folglich werden Randsportarten wie Djent seit jeher fast schon wie Stiefkinder behandelt. Um diesem Eindruck zwischen durch mal entgegen zu steuern, wollen wir mit reichlich Verspätung das letzte Mesugghah Opus "Koloss" besprechen, welches nebenbei erwähnt auch als fettes Digipack mit Bonus DVD erschienen ist.

Das mir noch recht bekannte Referenzwerk "Destroy Erase Improve" aus dem Jahre 1995 sollte hier nun nicht unbedingt als direkte Vergleichsgrundlage dienen (siebzehn Jahre sind kein Klacks!), immerhin haben die Schwedischen Godfathers of Djent in der Zeit dazwischen etliche Alben veröffentlicht, von denen das vielerorts Lob gepriesene "ObZen" aus dem Jahre 2008 das letzte markiert.

Was soll ich zunächst sagen? Für Meshuggah Verhältnisse klingt das achte, reguläre Album eigentlich relativ straight, auch wenn der Stoff nach wie vor vom Begriff "massentauglich" noch Lichtjahre entfernt ist. Wie der Albumtitel vermuten lässt, stehen eine Unzahl von tonnenschweren Grooves im Vordergrund ... und der symptomatische Einsatz von Polyrhytmik, die Meshuggah einst nahezu einzigartig gemacht hat? Der wurde leicht herunter geschraubt. Die Jungs könnten doch niemals ohne! Die derb-extremen Vocals von Fronter Jens Kidman sowie das schräge Rhytmusgespann Hakke/Lövgren bilden das Fundament, und das brachiale Sägewerk Tordendal/Hagström schrubbt sowieso in völlig eigenen Sphären.

Fast über die gesamte Spielzeit definieren sich Meshuggah über lavaartig inszenierte Phonkunst, ein Soundtrack der Apokalypse. Bis auf das flotte "The Hurt That Finds You First" geht die nordische Ausnahemcombo mit ungewohnt angezogener Handbremse zur Sache, wobei diese angesprochenen Slow-Groove-Salven ihre niederplättende Wirkung (speziell bei "The Demon's Name Is Surveillance", "Behind The Sun" und "Marrow") auch dank der kolossalen Produktion nie verfehlen. Mit Ausnahme des Akustikinstrumentals "The Last Vigil" im Finale eine akustsiche Planierraupe, die niemand zu stoppen vermag, könnte man sagen. Die zugegeben unsicher vergebene Note ist also mit Vorsicht zu genießen!

Trackliste
  1. I Am Colossus
  2. The Demon's Name Is Surveillance
  3. Do Not Look Down
  4. Behind The Sun
  5. The Hurt That Finds You First
  1. Marrow
  2. Break Those Bones Whose Sinews Gave It Motion
  3. Swarm
  4. Demiurge
  5. The Last Vigil
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