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Cover  
Letzte Instanz - Ewig (CD)
Label: Drakkar
VÖ: 31.08.2012
Homepage | MySpace
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3009 Reviews)
7.0
Einige Jahre nach dem Boom des Mittelalter-Metal, der Folkrockplage, die uns so wie jeder metallische Trend einige sehr gute, jedoch viel mehr unnötige Bands bescherte, sind nur die wenigsten Namen noch relevant. Natürlich stehen Subway To Sally und In Extremo noch immer zu recht an der Spitze der Bewegung, in der zweiten Reihe hat sich neben Schandmaul aber auch die Letzte Instanz durchaus bewährt.

"Ewig" ist also der dritte Teil der mit "Schuldig" und "Heilig" begonnenen Trilogie und am ersten Anblick ist es wohl das düsterste und nachdenklichste Letzte Instanz Album. Der Beginn ist beinahe depressiv, "Ewig" schleppt sich gekonnt, aber ungemein melancholisch und düster vom Stapel, überzeugt zwar ebenso wie seine Nachfolger mit guten Lyrics, tut sich aber schwer das Feuer zu entfachen. "Ewig" zeigt sich erwachsen und überlegt, aber nicht unbedingt energiegeladen und tanzbar. Die Musikanten aus Dresden haben neben dem guten lyrischen Korsett und trotz der ein oder anderen Niete aber einige wirklich gute Genre Hits am Start. "Nur für uns", das knackige "Wieder einmal Rot", das gruftig groovende Albumhighlight "Schwarzer Sand" oder "Sing" sind amtliche Livenummern und so sollte am Ende der sehr abwechslungsreichen Scheibe, die gerade in der zweiten Hälfte weit besser in die Gänge kommt, als beim behäbigen Beginn, für jeden was dabei sein.

Poppige Ohrwürmer, kitschige Romantik, einige kantige Rocker und einige atmosphärische nachdenkliche Gesänge. Moderner Mittelalter Rock mit Alternative-Note, eingängigen Melodien, manch metallischer Gitarre und noch viel mehr poppiger Aura. Die Letzte Instanz hat sich konsequent und ehrlich zu einer ordentlichen Nummer deutschsprachiger Rockmusik entwickelt. Auch wenn "Ewig" wohl nicht ganz an "Schuldig" rankommt, und mitunter auch mal zu sehr in die Schlager- bzw. Radioecke (das Duett mit Eisblume bei "Blind" oder auch "Regenbogen" sind dem Metalfan eindeutig zu kitschig!) tendiert, ist es ein weiterer Beweis dafür, dass die Mischung aus Rock, Pop und Folk immer noch bestens funktioniert und vor allem im Schatten von Unheilig durchaus charttauglich scheint…

Trackliste
  1. Aeternitas
  2. Ewig
  3. Nur für uns
  4. Blind (feat. Eisblume)
  5. Regenbogen
  6. Wieder einmal Rot
  7. Tausendschön
  8. Schwarzer Sand
  9. Et in Arcadia Ego
  1. Von Anfang an
  2. Wo das Meer...
  3. Schuld
  4. Unterwegs
  5. Sing!
  6. Mein Kind
  7. Der Fährmann
  8. Der Wind
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