HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
The Night Eternal
Cold Velvet

Review
Marilyn Manson
One Assassination Under God 2 - Chapter 2

Review
Knivad
Lilla Vackra Människa

Interview
Knivad

Review
Mad Max
Stories Of Destiny
Upcoming Live
Püchersreuth 
Statistics
6982 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Malefice - Awaken the Tides (CD)
Label: Metal Blade Records
VÖ: 15.07.2011
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3238 Reviews)
7.0
Nein lieber Promozettel: Malefice sind nicht die Rettung des Königreichs, und nein sie sind auch nicht die lang ersehnten wahren Erben großer Landsmänner wie Black Sabbath, Iron Maiden oder Motörhead!
Malefice sind ohne Frage eine sehr gute Band, was uns hier aber als Metal verkauft wird, ist einmal mehr ein Ableger des leidigen Themas Metal- / Math- oder Death Core - wie auch immer man es nennen mag. Bellend wütende Gesänge, mal mehrstimmig, mal geschrien, mal melodisch. Nie wirklich poppig, aber immer zur Stimmung passend und durchaus griffig. Musikalisch gehen Malefice dabei in einer versiert und nicht minder brutalen Schnittmenge aus Chimaira, Arch Enemy, Pantera, Soilwork und Lamb Of God zu Werke. Dabei machen die Briten auch durchaus eine gute Figur, richtige Killer sind ihnen aber, trotz technisch hohen Niveaus, rücksichtsloser Härte und einigen wirklich guten Momenten, am gesamten Album nicht gelungen. Identität darf man auf einem Album wie "Awaken The Tides" natürlich sowieso keine erwarten. Dass der Mix aus oben genannten Erstligabands dennoch funktionieren kann, zeigen Songs wie "Delirium", das vertrackt groovende "Outnumbered, Outgunned" oder das monströse "Dead In The Water". Spätestens hier werden mich die-hard Fans der Szene für mein Review verdammen, und um die Höchstnote betteln. Andere jedoch werden mir am Ende einer lauten Reise ohne essentielle Highlights wohl zustimmen…

…die Wahrheit liegt bekanntlich in der Mitte:
"Awaken The Tides" wälzt fett, kracht ordentlich und kann Genre Freaks sicherlich überzeugen. Als normalsterblicher Metalfan hat man die zehn Songs am Ende der Baustelle aber ebenso schnell vergessen, wie sie an einem vorübergerauscht sind, denn um nachhaltig zu beeindrucken, braucht man im Jahre 2011 eindeutig mehr als einen brachial donnernden, und technisch versierten Mix aus Thrash, Death und vielen modernen Zutaten namens Core….

Trackliste
  1. Awaken The Tides
  2. Delirium
  3. Dead In The Water
  4. Minutes
  5. Baying For Blood
  1. Blessed Cursed
  2. The Day The Sky Fell
  3. Outnumbered, Outgunned
  4. Flood Of Red
  5. The Haunting
Mehr von Malefice
Reviews
21.03.2009: Dawn Of Reprisal (Review)
The Night Eternal - Cold VelvetMarilyn Manson - One Assassination Under God 2 - Chapter 2Knivad - Lilla Vackra MänniskaMad Max - Stories Of DestinyYoth Iria - Gone With The DevilEvergrey - Architects Of A New WeaveOld Man's Child - Ill-Natured Spiritual InvasionDefacing God - Darkness Is My CrownWolverine - Anomalies Five Finger Death Punch - Legacy
© DarkScene Metal Magazin