HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
The Tea Party
Blood Moon Risng

Review
Dance With The Dead
Driven to Madness

Review
Exodus
Persona Non Grata

Review
Ereb Altor
Vargtimman

Review
Trivium
In The Court Of The Dragon
Upcoming Live
Saarbrücken 
Stuttgart 
Pratteln 
Statistics
6273 Reviews
458 Classic Reviews
280 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
For All We Know - For All We Know (CD)
VÖ: 03.06.2011
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3009 Reviews)
9.0
Es kommt wirklich nicht alle Tage vor, dass ein renommierter Musiker, ja quasi ein Rockstar, ein Album als Eigenproduktion veröffentlicht. Ruud Jolie, seines Zeichens Gitarrist bei Within Temptation, hat die Zeit in der Sharon Den Adel schwanger war genützt, um ein Soloalbum zu erschaffen. Das Songmaterial für "For All We Know" hat Ruud bereits über den Zeitraum von vier Jahren kreiert, und diese Reife, die Selbstsicherheit und die innere Ruhe hört man den zwölf Songs auch an.

Musikalisch bewegt sich For All We Know fernab aller Within Temptation Muster. Während die Holländer mit "The Unfogiving" (zum Review) in diesem Frühjahr ein absolutes Gothic/Metal/Rock-Hitalbum veröffentlichten, mit dem sie die Konkurrenz meilenweit hinter sich ließen, stellt "For All We Know" völlig andere Kost zur Schau.
Progressive Rock mit viel Atmosphäre, schwereloser Leichtigkeit und sphärischem Touch zeichnet dieses geschmackvolle Stück Musik aus. Die Nähe zu Ayreon’s ruhigen Momenten, oder dem Guilt Machine Projekt von Arjen Lucassen ist ebenso nicht von der Hand zu weisen, wie eine kompositiorische Kevin Moore Affinität, leichte Pain Of Salvation Anleihen, und eine britisch angehauchte Grundstimmung, die dem Album die positive Melancholie von Bands wie Arena oder auch Porcupine Tree mitgibt. All diese Ansätze sind jedoch reine Orientierungshilfen.
For All We Know biedert sich keineswegs Vorbildern an. Dafür wirkt das Album zu homogen und eigenständig. Das liegt neben der wunderbar transparenten Sounds und bärenstarken Songs, nicht zuletzt an Sänger Wudstik’s einprägsamer Stimme und der Schar an hochkarätigen Gästen. Hier lesen sich u.a. so prunkvolle Namen wie Sharon Den Adel, Daniel Gildenlöw (Pain Of Salvation), Damian Wilson (Threshold) oder John Wesley (Porcupine Tree). Sie tragen mit all ihrer Klasse das Ihre dazu bei, dass das Album abwechslungsreich und spannend klingt. An ihnen alleine liegt es aber keineswegs, dass man For All We Know Liebhabern niveauvoller Klänge empfehlen muss, denn Songs wie der famose Opener "Blind Me", das locker eingängige "Open Your Eyes", der Ohrwurm "Busy Being Somebody Else", das schöne "I Lost Myself Today" oder das zarte "Keep Breathing" sind einfach nur bärenstarke Momente zart vorgetragenen Prog Rocks. "For All We Know" ist übersät von schönen Gesangsmelodien, einfühlsamen Instrumentalparts und massenhaft Emotion. Ruud Jolie präsentiert ein unaufdringlich, entspanntes und ruhiges, jedoch nicht emotionslos und keineswegs langweiliges Stück Musik, das in einem akustischen "Nothing More" seinen stilvollen Abschluss findet und im Grunde rundum perfekt scheint.

For All We Know ist ein selbstbewusstes, entspanntes und makelloses Progressive Rock Album, fernab allen Instrumentalwahnsinns. Ein Album eines Klassemusikers, der seine Kunst nicht plakativ zur Schau stellen muss. Ein Werk mit Stil und Charakter.

So lassen wir uns Soloprojekte wirklich gefallen…

Bestellen kann man sich dieses wunderschöne Album direkt HIER.

Trackliste
  1. Blind Me
  2. Busy Being Somebody Else
  3. Out Of Reach
  4. When Angles Refuse To Fly
  5. I Lost Myself Today
  6. Keep Breathing
  1. Down On My Knees
  2. Save Us...
  3. Embrace, Erase, Replace, Embrace
  4. Tired And Ashamed
  5. Open Your Eyes
  6. Nothing More...
The Tea Party - Blood Moon RisngDance With The Dead - Driven to MadnessExodus - Persona Non GrataEreb Altor - VargtimmanTrivium - In The Court Of The DragonSaeko - Holy Are We AloneMemory Garden - 1349Tremonti - Marching In TimeMe And That Man - New Man, New Songs, Same Shit, Vol.2Saitenhiebe: - Das Sein Akt 2: Feuer
© DarkScene Metal Magazin