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Cover  
Garagedays - Dark And Cold (CD)
VÖ: 2011
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Art: Unsigned
Anderson
Anderson
(26 Reviews)
Zwei Dinge stechen einem sofort ins Auge: Erstens der Bandname, der natürlich sofort nach Metallica schreit und zweitens der Hinweis „mixed and mastered by Andy LaRocque“. Ja, DER Andy LaRocque, seines Zeichens Songwriter und Axtmann von King Diamond, der in Schweden ein Recording Studio namens SonicTrain Studios betreibt. Keine schlechten Voraussetzungen also für das Debüt einer Band aus dem Tiroler Unterland. Wie nicht anders zu erwarten, spielen die vier Jungs lupenreinen Thrash-Metal, der dermaßen druckvoll und satt aus den Boxen kommt, dass es eine Freude ist. Was nützt aber eine massive Produktion ohne das entsprechende Songwriting? Doch auch das haben die Jungs definitiv am Start.

Natürlich ist der frühe Metallica Einfluss allgegenwärtig (man beachte den an einigen Stellen bewusst gesetzten „Hetfield-Crunch“ in der Stimme von Marco Kern oder Textzeilen wie „The Four Horseman“); Exodus, Overkill und Kreator lassen ebenfalls grüßen. Garagedays gehen aber weit darüber hinaus, Ihren Vorbildern einfach stupid nachzueifern oder „billig“ zu klauen. Es wird zwar ziemlich „old school“ zur Sache gegangen, doch das Material auf „Dark And Cold“ ist meiner Ansicht nach zeitloser Thrash Metal, der erstaunlich frisch und unverbraucht klingt.

Bereits der Doppelschlag zu Beginn des Albums - der Opener „Last Breath“ und „Lord Of Darkness“ - macht klar, dass uns hier eine bärenstarke Platte vorliegt. Griffige Riffs, super Vocals und Songs, die ohne Umwege auf den Punkt kommen. Auch wenn einige komplexere Stücke wie „Father“ oder „Four“ auf der Platte zu finden sind, sind die Jungs immer genau dann am besten, wenn sie geradlinig loslegen. Dabei benötigen sie inklusive Tempiwechsel und zackigem Gitarrensolo maximal drei bis vier Minuten, um ihren Songs Würze zu verleihen („I’m Your Hate“).

Einzige Schwachpunkte an dem sonst sehr gelungen Album: Der Gesang an den ruhigeren Stellen (zB beim Beginn von „Father“ oder „Four“) ist etwas dünn und ausdruckslos. Auch die Texte sind nicht der lyrische Erguss, als dass man diese im Booklet hätte abdrucken müssen. Und das 1min50sec lange „Black Bridges“ dürfte wohl eher als „Filler“ gedacht gewesen sein. Alles in allem aber eine gelungene Platte, die Spaß macht und die man auf jeden Fall öfters hören will. Also Augen und Ohren auf: Garagedays könnten uns noch viel Freude bereiten, checkt die MySpace-Seite der Jungs!

P.S.: vor Tagen ist erst die Meldung hereingekommen, dass Garagedays einen Deal mit Massacre Records gesignt haben und mit den Death Metal Ikonen Master auf Tour gehen. Scheint so, als ob die Band bereits auf die Überholspur gewechselt ist. Weiter so!

Trackliste
  1. Last Breath
  2. Lord Of Darkness
  3. Father
  4. Blow Away
  5. Four
  1. I'm Your Hate
  2. Piece Of Shit
  3. Conscience
  4. Black Bridges
  5. Dark And Cold
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