HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Ereb Altor
Vargtimman

Review
Trivium
In The Court Of The Dragon

Review
Saeko
Holy Are We Alone

Review
Memory Garden
1349

Special
Darkscene
Upcoming Live
Wien 
München 
Statistics
6270 Reviews
458 Classic Reviews
280 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Deathfist - Too Hot To Burn (CD)
Label: Pure Steel Records
VÖ: 29.10.2010
MySpace
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
DarksceneTom
DarksceneTom
(3006 Reviews)
8.0
Hell Awaits! Deathfist lassen es gehörig im Karton rappeln und klingen, als ob sie ein Überbleibsel der seligen 80er wären. Dabei existiert die deutsche Band gerade mal seit zwei Jährchen und hat bislang nur eine EP namens "Demons" am Buckel. "Too Hot To Burn" hat es aber dennoch in sich!
Hier wird der Geist des 80er Thrash heraufbeschworen. Hier werden die Frühwerke von US-Bands wie Slayer und Exciter ebenso zitiert, wie die Ruhrpottikonen von Kreator oder Destruction. Dabei klingt die Scheibe dermaßen glaubwürdig und ehrlich, dass man Deathfist keinerlei Vorwürfe machen kann, wenn sie ihre Idole, ihre Liebe zum bodenständigen Thrash ungeniert offenbaren. Jeder einzelne Moment dieser verdammt kultig verpackten „straight-in-your-face“ Scheibe macht höllisch Spaß, fetzt und kracht hemmungslos und absolut bodenständig voll in die Fressen jener, die Thrash nicht nur mit neumodischen Modern-Thrash Bands, sondern mit der guten alten Schule verbinden. Hier darf ein Riff noch dreckig, rümpelig und kratzig klingen, um so richtig brachial in die Frisur zu schneiden. Hier geht einfach nur die Post ab, ohne dass man sich um technische Details scheren muss, und hier steht mit Corinna Becker eine wie besessen krächzende Drecksau von Frontweib hinterm Mikro, die sich die Luft aus den Brüsten presst, als ob Sabina Classen ihre leibliche Mutter und Angela Gossow ihre lesbische kleine Schwester wären.

"Too Hot To Burn" ist sicher nicht makellos. Auch nicht genial oder überraschend. Das herrlich altmodische Debüt von Deathfist ist ehrlich, erdig und brachial! Das Deathfist full-length Debüt ist ein gefundenes Fressen für old-school Banger, die sich gern mal wieder einen Mix aus 80er Ami-Thrash und dem Ruhpottsound dieser wunderbaren Epoche auf den Plattenteller (ja, die Scheibe kommt natürlich auch auf Vinyl!) stülpen und dabei die Wände hochgehen wollen!

Hört euch den Opener "Apotheosis", das dreckige Titelstück, ein saugeiles "Slay Her" oder "Killing Time" an: Ihr werdet verstehen was ich meine, und ihr alle werdet wissen, warum zumindest ein Installateur meines Vertrauens mit verzerrter Fratze zu diesen diabolischen Thrash Klängen der rohesten Sorte die Leitungen der nächsten Baustelle hochkrabbeln wird!

P.S.: Die CD-Version gibt es wie immer am Günstigsten bei unsren Freunden von Pure Steel Records zu erstehen. Die limitierte Vinyl Version (350 Stk. Schwarz, 150 Stk. In Farbe mit Textblatt, A2 Poster und Vinyl Bonus Track) natürlich bei High Roller Records.
Trackliste
  1. Apotheosis
  2. Deathfist
  3. Slay Her
  4. Beast
  5. Hell is Here
  6. Demons
  1. Too Hot to Burn
  2. Killing Time
  3. Ruins
  4. Prey
  5. Booze Brigade
  6. World of Darkness
Ereb Altor - VargtimmanTrivium - In The Court Of The DragonSaeko - Holy Are We AloneMemory Garden - 1349Tremonti - Marching In TimeMe And That Man - New Man, New Songs, Same Shit, Vol.2Saitenhiebe: - Das Sein Akt 2: FeuerCradle Of Filth - Existence Is FutileWeckörhead - 2021Carcass - Torn Arteries
© DarkScene Metal Magazin