HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Ministry
HOPIUMFORTHEMASSES

Review
Destructor
Blood, Bone, and Fire

Review
Persefone
Lingua Ignota: Part I

Review
Hitten
While Passion Lasts

Review
New Model Army
Unbroken
Upcoming Live
Keine Shows in naher Zukunft vorhanden...
Statistics
6551 Reviews
458 Classic Reviews
282 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Rage Against The Machine - Rage Against the Machine (CD)
Label: Epic Records
VÖ: 1992
Homepage | MySpace
Art: Classic
DarksceneTom
DarksceneTom
(3142 Reviews)
Rage Against The Machine waren musikalisch, wie auch politisch und in Sachen Kultur und Zeitgeist Âeine der Bands der 90erÂ. Die lyrisch wie soundtechnisch auf höchstem Niveau agierende Band aus L.A. bĂŒndelte die Zeichen der Zeit wie nur wenige andere Musiker und schaffte es Metalheads, Skater, Punks und Hip Hop Fans gleichermaßen fĂŒr ihre revolutionĂ€r, eigenstĂ€ndig und grandiosen Songs zu begeistern.

RATM verpackten musikalische Idole, die sich Public Enemy, Bad Brains, The Clash oder auch Led Zeppelin nennen mit ihren politisch rebellischen Idealen von Che Guevara oder Martin Luther King zu einem großen höchst kritischen und ebenso aggressiv und provokanten Ganzen, das sich in einer durchdacht aber dennoch ehrlichen Mischung aus Metal, Hardcore, Funk, Punk und Hip Hop zu einer wahren Crossover Bombe formte, die jederzeit zu explodieren droht. Dieses Album ist, vom Cover (es zeigt das Bild der Selbstverbrennung des Vietnamesischen Mönchs Thich Quang Durc) ĂŒber den Sound bis hin zu den Texten, eines der aggressivsten und deftigsten seiner Zeit und auch wenn mich hier viele Metalheads schelten werden:
Es gibt weniger brutalere und hÀrtere Alben als dieses!

Hier treffen Aggression und Frust ĂŒber die MissstĂ€nde der US Amerikanischen Gesellschaft auf geballte musikalische Energie um wie ein Geschoss aus den Boxen zu krachen und aller Wut freien lauf zu lassen. AngefĂŒhrt von einem durchgeknallten Anarchiepoeten und Prediger namens Zack De La Rocha und geleitet von einem musikalischen Großhirn namens Tom Morello werden Rage Against The Machine durch schweißtreibende Liveshows, legendĂ€re Lyrics und große Songs bereits Anfang der 90er zu einer Undergroundsensation geworden, um dann im Jahre 1992 bei einem Major Label ihr legendĂ€res DebĂŒt zu veröffentlichen.



"Rage Against The Machine" ist Âeine der musikalischen Bomben der frĂŒhen 90er! Bereits die erste Single "Killing In The Name Of" vereint Generationen und Szenen zu einer einzigen Gefolgschaft. Die wĂŒst, hemmungslos und dennoch höchst originelle Melange aus Funk, Metal und Hardcore gipfelt in sagenhaften Grooves, ungeheuer live tauglichen Gitarrenkolossen und mitgröltauglichen Refrains voller Frust und Rebellion. Songs wie der verstört grandiose "Bombtrack" (der sicher nicht umsonst in Oliver Stone’s "Natural Born Killers" Meisterwerk das totale Chaos vertont), das ungeheuer brutale "Bullet In The Head", der Wutausbruch "Take The Power Back" oder das derbe "Know Your Enemy" sind Manifeste der 90er Musikkultur. Das gesamte Album durchziehen derbe, jedoch nie stumpfsinnig oder platt wirkende und Ă€ußerst durchdachte Lyriks. "Rage Against The Machine" ist ein einziges politisches Statement einer Band, die ihre PopularitĂ€t immer wieder fĂŒr gute Zwecke einsetzt und somit nicht nur musikalisch absolut wegweisend.

Diese Band definiert sich bis heute zu 100% in ihrem DebĂŒtalbum und alles was sie je ausmachte und bis heute zu einer Institution macht, hat in diesem hochexplosiven Starkstrom-Cocktail seinen ersten und letzten großen Höhepunkt gefunden. Der Rest war netter, jedoch völlig ĂŒberbewerteter Nachschlag, aber sicher nicht mehr.
Dieses Album ist ein bretthart und rĂŒcksichtsloses Crossover Meisterwerk und definitiv eines der perfektesten, ehrenswertesten und wichtigsten Musikmonumente der 90er und nein, "Rage Against The Machine" ist kein Metal Album, aber es ist ÂhartÂ, es ist ÂextremÂ, es ist ÂheftigÂ, es ist ÂbrutalÂ, es ist ÂRevolution und dabei ist es perfekt produziert und musikalisch auch noch verdammt gut!

In diesem Sinne: „Fuck You, I Won’t Do What You Tell Me!“Â

Trackliste
  1. Bombtrack
  2. Killing In The Name
  3. Take The Power Back
  4. Settle For Nothing
  5. Bullet In The Head
  1. Know Your Enemy
  2. Wake Up
  3. Fistful Of Steel
  4. Township Rebellion
  5. Freedom
Mehr von Rage Against The Machine
Ministry - HOPIUMFORTHEMASSESDestructor - Blood, Bone, and FirePersefone - Lingua Ignota: Part IHitten - While Passion LastsNew Model Army - UnbrokenXoth - ExogalacticBREED - History Of TomorrowAsinhell - Impii HoraSaxon - Hell, Fire And DamnationManilla Road - Spiral Castle
© DarkScene Metal Magazin