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Cover  
Assaulter - Salvation Like Destruction (CD)
Label: Pulverised Records
VÖ: 23.03.2009
MySpace
Art: Review
Rudi
Rudi
(175 Reviews)
2.5
Bei Assaulter weiß man nun wirklich nicht, wo ihre Stärken liegen. Kaffee kochen, Kuchen backen, Schnitzel brutzeln? Sie wären die perfekten Schwiegersöhne. Auch auf dem Infoblatt wirken sie sympathisch, zumindest in der Theorie. Für das eigene Hörvergnügen weniger, denn Assaulter`s Einfallsreichtum geht gegen Null. Zumindest außerhalb der Küche.

Das death-thrashende Bollerkommando um Deströyer666`s Simon Berserker wähnt sich in der Gesellschaft von Hellhammer, Venom, early Bathory oder urzeitlichen Sodom: "Es ist unser "In The Sign Of Evil", so ihr unausgesprochenes Statement. Und wäre "Salvation Like Destruction" von Darkthrone, alle schrieben darüber.

Dieser dilettantische Versuch, den Spirit der 80er einzufangen, fängt bei den furchtbaren Rumpel-Drums an, nervt mit indiskutablen Volksschul-Gitarrenriffs und endet bei ausdruckslosen Kreisch-Vocals. Auch die unterirdische Produktion ist so uninspiriert und grausam, wie man es nicht mehr für möglich gehalten hätte und zieht einem den Boden unter beiden Füßen weg. Das ganze Teil krawallt geschlagene 40 Minuten vor sich hin, am Ende glaubt sich der Hörer selbst auf einer Baustelle. Einfach nur anstrengend.
Der Rausschmeißer "Between Gods And Men" ist zum Teil ordnungsgemäß zusammengesetzter und nicht mal unerträglicher Bombast-Metal für Rosamunde-Pilcher-Leser, doch wie im Schlussteil sogar bei Metallica`s "Creeping Death" geplündert wird, ist jämmerlich.

Assaulter machen schöne Musik für Menschen, die nach 1985 nie wieder eine CD gehört haben. Und Chris Witchhunter, der sich bereits bei "Dark Thrones & Black Flags" einmal im Grab umgedreht hat, liegt nach dieser Platte wenigstens wieder auf der richtigen Seite.
Trackliste
  1. Talon And Teeth
  2. The Axiom Star
  3. Glory Alone
  4. Proselytiser
  1. Awe Of Fire
  2. Vengeance Whips
  3. Between Gods And Men
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