HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Chez Kane
Reckless

Interview
Chez Kane

Review
Black Label Society
Engines of Demolition

Review
Ignescent
Eternal

Review
Venus 5
March Of The Venus 5
Upcoming Live
Salzburg 
München 
Statistics
6916 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Silent Rage - Four Letter Word (CD)
Label: Frontiers Records
VÖ: 04.07.2008
Homepage
Art: Review
Maggo
Maggo
(323 Reviews)
5.0
In angeregten Musikdiskussionen mit anderen Rock-Dinos fällt des Öfteren auch der Name Silent Rage, denen in diesen Konversationen wiederholt zugebilligt wird, in den 80ern weit unter ihrem Wert verkauft worden zu sein. Dem stimme ich jedoch nicht zu. Natürlich hat auch der Schreiber dieser Zeilen das 87er-Album "Shattered Hearts" sowie das 89er-Werk "Don´t Touch Me There" in seinem jugendlichen Leichtsinn damals käuflich erworben, jedoch weniger auf Grund der unwiderstehlichen Songs als wegen der perfekten Frisuren und Outfits der Akteure bzw. deren Herkunft – nämlich Hollywood, California. Aber um dieser im besten Fall gehobenen Hardrock-Durchschnittsware zum Durchbruch zu verhelfen, hat auch die Unterstützung von Paul Sabu und Gene Simmons bzw. die Rotation des Videos zu "Rebel With A Cause" auf Headbangers Ball nicht ausgereicht. 2002 starteten Silent Rage mit Studioalbum Nummer 3 "Still Alive" neu durch und nun 6 Jahre später wird Album Nummer 4 "Four Letter Word" auf die Welt losgelassen.

Nun ja, eigentlich würde ein einziges Wort zur Beschreibung von "Four Letter Word" genügen – „Durchschnitt“. Nicht Fisch und nicht Fleisch. Unspektakulär musizieren die vier Südkalifornier mit Unterstützung von namhaften Gastmusikern wie Bruce Kulick (KISS, Union, Grand Funk Railroad) und Bobby Blotzer (Ratt) durch 11 kompositorische Non-Events. So klingt – im Beamten-Slang ausgedrückt – Dienst nach Vorschrift. Standard-Songwriting streng nach Schablone konstruiert. Zu vorhersehbar, zu uninspiriert – ganz einfach zu langweilig. Ohne Zweifel hat das Album ein paar lichte Momente – nämlich dann, wenn die Sache stilistisch etwas in die Kiss-Ecke geht wie z.B. bei "You Could Be The One", "Four Letter Word", "Feel My Love" oder mit Abstrichen noch "Nobody Knows". Trotzdem überwiegt unter dem Strich songwriterische Ideen- bzw. Ratlosigkeit, die auch Produzent Gilby Clarke (Kill For Thrills, Guns´N´Roses) angesteckt zu haben scheint. So ein druckloses Drum-Set habe ich schon lange nicht mehr gehört. Aber was soll´s – dieses Album hätte auch ein Bob Rock nicht mehr gerettet. 5 Punkte.
Trackliste
  1. You Could Be The One
  2. Four Letter Word
  3. Man Or Machine
  4. Feel My Love
  5. Close Your Eyes
  6. Sinister Man
  1. Hard Habit To Break
  2. Nobody Knows
  3. Bona Fide
  4. I´m Not Lonely
  5. Trouble
Chez Kane - RecklessBlack Label Society - Engines of DemolitionIgnescent - EternalVenus 5 - March Of The Venus 5Exodus - GoliathRob Zombie - The Great SatanTimeless Rage - My Kingdom ComeAxel Rudi Pell - Ghost TownHellripper - CoronachVreid - The Skies Turn Black
© DarkScene Metal Magazin