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Cover  
Archai - Matters In Different Shades (Demo)
VÖ: 2007
Homepage
Art: Unsigned
DarksceneTom
DarksceneTom
(2928 Reviews)
Nach langer Zeit ist es also an den Süddeutschen Archai, mir mit "Matters In A Different Shape" wieder einmal ein unsigned Machwerk in die Lade zu schaufeln, das mich wirklich begeistern kann. Klassisch traditioneller Heavy Metal mit einer Brise Heavy Rock mit unaufdringlicher Eingängigkeit, viel dreckigen Vibes, der ein oder anderen 70er Hommage und einer anständigen Portion NwoBhm zeichnet die acht – fast durchwegs – geilen Nummern der Germanen aus. Vielfalt macht sich breit, wenn man durch das Machwerk streift.
Darf man sich mancherorts an urtypischer Stahlkost traditioneller, leicht epischer 80er-Prägung laben ("Electric Scuns", "Wounds"), durchquert man an nächster Stelle wie selbstverständlich frühbritischen Retro-Rock Note ("Led Loose"), um stellenweise gar in filigrane Metalecken a la Steel Prophet oder Artch ("Heart Of The Sea") einzukehren. Zwischendrin gibt’s die traditionell geradlinig stromende Drecksrockkante mit Saxon Touch ("Wicked Love"), ab und an darf man sich mit erfrischend guter Instrumentalakrobatik (vor allem die überaus harmonisch und nicht selten im Stile großer Vorbilder wie Adrian Smith oder Dave Murray agierende Gitarrenfraktion kann teils wirklich begeistern) begnügen und auch beim – gerade bei Eigenproduktionen oft sehr spärlich wirkenden – charismatisch guten Gesang kann man ohne Abstriche freie Fahrt Richtung Befriedigung erteilen.
Archai wissen mit überhaupt nix Neuem zu begeistern, genau das aber macht dieses rundum sympathische und durchwegs hörenswert ungezwungene Stück Musik aus. Hier wird auf gängige Trends und Ansagen völlig gepfiffen, hier sind versierte Musiker am Werk, die machen was ihnen gefällt und die die Einflüsse ihrer Vorbilder quer durch die Spielarten harter Rockmusik und Heavy Metal der 70er und 80er schamlos, jedoch absolut gekonnt, angenehm eingängig und auf hohem Niveau in ihre enorm charmanten Songs einbinden!

Produktionstechnisch steht die Ampel für eine Eigenproduktion trotz einiger Abstriche in der B-Note - auch auf Grün, das stilvoll zeitlose Artwork weiß auch zu gefallen und so bleibt am Ende der Reise eigentlich kein Grund für den weltoffenen Banger übrig, sich nicht mit Archai zu befassen!

Reinhören lohnt hier – allein aufgrund der trendfreien Ausrichtung - allemal!
Trackliste
  1. Electric Suns
  2. Wicked Love
  3. Wound
  4. Heart Of The Sea
  1. Led Loose
  2. Only We Deny
  3. Who Rocks The Cradle
  4. Beyond Horizons
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