HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Stoneman
The Dark Circus (2004-2021)

Review
Beast In Black
Dark Connection

Review
Mastodon
Hushed and Grim

Review
Hate
Rugia

Review
Crowdown
Horizon
Statistics
6251 Reviews
458 Classic Reviews
280 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Frame Saw - Victim Of The Past (CD)
Art: Unsigned
DarksceneTom
DarksceneTom
(3000 Reviews)
Als „druckvoll, groovig und rhythmusorientierte Sounds mit ruhig und melodiösen Passagen und viel Abwechslung, Dynamik und Emotion“ wird die ohrale Melange der im Jahre 2003 gegründeten FRAME SAW im selbstgetippten Infozettelchen zum 2006 eingespielten Rundling also beschrieben.

Na ja, mit viel Phantasie ist ja so einiges möglich, der sehr gewöhnungsbedürftig Opener „Paradise Of Self Destruction“ hält aber sicher nicht wirklich das, was man sich von so einer Ansage erwartet bzw. erhofft und kann vor allem bei den explosiven Parts recht wenig überzeugen. Lässt man sich von diesem teils nervig, falsch und nahezu zermürbend unausgereift klingenden Opener jedoch nicht gleich in die Flucht schlagen und hat man ein offenes Ohr für den puren Underground fernab aller Professionalität, dann können auch FRAME SAW am Ende dieses 4-trackes zumindest einige Ehrenpunkte sammeln. Streckenweise (gewollt oder nicht) ist es – vor allem durch die völlig freakigen Vocals von Philipp Poschauko, die zwischen wahnsinnig (falsch) und punkigem Attitüde liegen - absoluter Psychosound, der die Grenze zum Wahnsinn nicht selten strapaziert und der die Chose, trotz aller Anleihen aus Rock, Metal und Alternative zu etwas ganz eigenem macht. Die Produktion geht für eine Heimarbeit mal recht in Ordnung und auch die Ansätze und Ideen dieses sehr eigenwilligen Produktes sind – hat man die Einstiegsprobleme überwunden - sicher nicht zu unterschätzen. Sollten die drei Jungs plus Mäderl in Zukunft also öfters mal zu recht schlüssigen Strukturen finden, wie sie im abgedreht aber wirksamen „On My Way“ oder dem ruhigen „Thoughts Of A Spiritual Kinship“ zu erhaschen sind, und sollte der Viere seine ganze Kunst auch noch einige Stufen höher in Richtung Semi-Professionalität heben können, dann, ja dann kann irgendwann gar was eigenständiges und großes entstehen.
Bis dahin, gibt’s aber definitiv noch sehr viel zu tun…
Trackliste
  1. Paradise Of Self Destruction
  2. On My Way
  1. Victim Of The Past
  2. Thoughts Of A Spiritual Kinship
Stoneman - The Dark Circus (2004-2021)Beast In Black - Dark ConnectionMastodon - Hushed and GrimHate - RugiaCrowdown - HorizonNorthtale - Eternal FlameNestor - Kids In A Ghost TownU.D.O. - Game OverKenn Nardi - TraumaSOM - Awake
© DarkScene Metal Magazin