HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Chez Kane
Reckless

Interview
Chez Kane

Review
Black Label Society
Engines of Demolition

Review
Ignescent
Eternal

Review
Venus 5
March Of The Venus 5
Upcoming Live
Salzburg 
München 
Statistics
6916 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
R:i:p - ...out To R:i:p All Nations!!! (CD)
Label: Twilight Records
VÖ: 23.09.2007
Homepage
Art: Review
Rudi
Rudi
(175 Reviews)
6.0
Mit Bands, die verschiedene Stile miteinander verbinden, habe ich so meine Probleme.
Ein solches „Sorgenkind“ sind u.a. R:I:P (RAW INTENSE POWER), ein Nebenprojekt von MAJESTY -, MIDNATTSOL - und REWSPAWN INC. Musikern, die sich mit Genreübergriffen aus Power-, Thrash-, und Death- Metal, zeitgemäßen Grooves und irritierenden Gothik-Ausflügen gehörig zwischen meine festgefahrenen Stühle setzen.

Einerseits logieren kompakte Nackenbrecher wie „W.A.N.T.E.D. (…Dead Or Alive!??)“, „Craving For Unity“ oder „Crawling Through Broken Glass“ am Gabentisch, andererseits sind es neben dem unsäglichen Neuzeit-Konglomerat aus derb geschriehener Strophe und clean gesungenem Chorus besonders die banalen, RAGE ähnlichen Gesangslinien von Fabian Pospiech, die mir bei „Bittersweet Pain“, „From The Remains“, „Crushing The Lies“, „Sucking Life“ und „Blink Of An Eye“ mitunter auf die Nerven gehen und mir nebenbei das Gefühl geben, dass es die Band mit ihrem Crossover irgendwie allen recht machen will. Dieser Eindruck wird leider auch mit der schwer erträglichen, von einer weiblichen Stimme geprägten Seifenoper „The Cold Place“ nur noch verstärkt.

R:I:P hantieren mit verschiedenen Sorten und wechseln die Kultur mehr als nur einmal, decken von Deathgrowls, kernigen Thrash Riffs und modern rockenden Rhythmen über nebulöse Entschleunigungen bis zu harmlosen Allerweltsmelodien und zarten Geträller in einer rätselhaften und zerrissenen Ausgestaltung eine enorme Bandbreite ab, mit deren Verschwinden eine ganz neue Art möglich wäre…..

Abgesehen davon, dass ich persönlich keine RAGE Nummer auf einer THE HAUNTED Scheibe, keinen FEAR FACTORY Track auf einem ARCH ENEMY Album und kein EVANESCENCE Stück auf einer KREATOR Veröffentlichung haben möchte, ist das Dargebotene durchaus eine gefällige, mit einigen sehr guten Ansätzen versehene, aber dennoch nicht wirklich überzeugende Geschichte, der es bislang an Eigenständigkeit, am Killerinstinkt, an der klaren Bestimmtheit und am richtungweisenden roten Faden fehlt, auch wenn uns die Homepage mit „GERMAN PREMIUM METAL“ momentan noch etwas ganz anderes suggeriert.
Trackliste
  1. W.A.N.T.E.D. (…Dead Or Alive!??)
  2. Crushing The Lies
  3. Bittersweet Pain
  4. Fade Away
  5. The Cold Place
  6. Craving For Unity
  1. From The Remains
  2. Crawling Through Broken Glass
  3. Sucking Life
  4. Blink Of An Eye
  5. Doomsday
Chez Kane - RecklessBlack Label Society - Engines of DemolitionIgnescent - EternalVenus 5 - March Of The Venus 5Exodus - GoliathRob Zombie - The Great SatanTimeless Rage - My Kingdom ComeAxel Rudi Pell - Ghost TownHellripper - CoronachVreid - The Skies Turn Black
© DarkScene Metal Magazin