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Forsaken - Trip To Nowhere (CD)
Label: Steelpride Records
VÖ: 05.07.2004
Art: Review
DarkScene
7.5
So richtig Usus ist das ja nicht, eine junge Newcomer Band verschreibt sich mit Ihrem Debütalbum dem traditionellen 80ies influenced Metal. Beleuchtet man die Bandkonstellation der 5 Jungspunde aus deutschen Landen allerdings ein wenig, liegt es geradezu auf der Hand.

„Trip to Nowhere“ ist der 1. CD Release des neu gegründeten Steelpride Records Label, dessen Gründer niemand geringerer als Majesty Fronter Tarek Maghary ist. Tja und das der gute Tarek mit „Kopfsockenmucke“ oder ähnlichem nicht viel am Hut hat ist ja wohl logisch.

Ganz der große Knaller ist dieser mir vorliegende Silberling dann allerdings nicht geworden, was einerseits in den viel zu leise Abgemischten Gitarren, und andererseits in den zeitweise doch auftretenden „Längen“ einzelner Songs zu begründen ist. Gerade dem Opening Duo („The Final Crusade“ sowie die Bandhymne „Forsaken“) hätte der Verzicht auf manche „permanent Refrainwiederholungen“ mehr als gut getan.

Weit besser zünden da schon solche Kaliber wie das Iron Maiden lastige „Blind Hate“, die Tränentreibende, aber niemals kitschige (Halb) Ballade „Tears of Pain“, das locker dahinrockende, mit einem Killerrefrain ausgestattete Titelstück, sowie der flotte Rausschmeißer „The Void Remains“.

Es ist zwar nicht alles „Stahl“ was glänzt auf diesem Erstlingswerk, aber ein amtliches Debüt haben die Fünf aus Lauda (was für ein kongenialer Ortsname!!!) ohne Zweifel abgeliefert.

Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Steelpride Inhaber Tarek das oft zitierte Motto „Support the Underground“ auch wahrhaftig in die Tat umsetzt, und so wechselt „Trip to Nowhere“ für wohlfeile, absolut fandienliche 10 Euro den Besitzer – zu beziehen über die Labelwebsite (www.steelpride.de) bzw. bei allen gängigen Mailorders.
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