HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Interview
Kreator

Review
Bullet
Kickstarter

Review
Omnium Gatherum
May The Bridges We Burn Light The Way

Review
Jacobs Moor
Anthems For The Apocalpyse

Special
Darkscene
Upcoming Live
Innsbruck 
Salzburg 
München 
Statistics
6893 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Twisted Tower Dire - Crest Of The Martyrs (CD)
Label: Remedy Records
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3217 Reviews)
6.0
Nur ein mageres Jährchen nach ihrem zuckrigen Zweitwerk „The Isle Of Hydra“ legt die Ami Kombo mit „Crest Of The Martyrs“ also ein neues Album nach. Waren Twisted Tower Dire auf ihren ersten beiden Scheiben noch ein erfrischender und wirklich bodenständiger US Metal Beitrag, der positiv aus der Masse der Hammerfall Clones herausragte, so entpuppt sich „Crest Of The Martyrs“ leider recht rasch als sehr viel mehr europäisch und weit weniger reizvoll als die bisherigen Ergüsse.

Auf breiter Ebene wohl erfolgsversprechender als mit den ersten beiden sehr erdigen 80er Huldigungen unterwegs, aber für mich persönlich enttäuschend zelebrieren TTD mittlerweile lupenreinen Euro Metal im Stile von Hammerfall, Wizzard oder Dream Evil! Großteils in flottem Tempo werden fast durchwegs gute Mitsingmetaller abgeschossen und auch wenn Nummern wie „At Night“, „Some Other Time“ oder „To Be A Champion“ sehr bekannt und vorhersehbar klingen, werden wohl einige jüngere Metal Jünger Spaß daran haben. Songs wie „Axes & Honor“ oder „Fight To Be Free“ klingen mir für eine Ami Band leider zu germanisch und so ist die, Großteils im flotten Tempo gehaltene Scheibe für mich persönlich, trotz der drei absolut starken Nummern gegen Ende der Scheibe („By My Hand“, „Guardian Bloodline“ und „The Reflection Pool“) leider eine Enttäuschung.

Keine Frage, „Crest Of The Martyrs“ ist ein gut gemachtes Album einer Band mit Potential, aber weniger episch, getragen und tiefgängig als die Vorgänger. Twisted Tower Dire heben sich 2003 leider nicht mehr annähernd so vom Groß der Szene ab, wie noch vor einem Jahr und widerlegen meine im letzten Review getätigte Aussage, die Band würde nicht von der europäischen Szene Seuche der „True Metal Anbiederung“ befallen werden, auf voller Länge.

Jene Fans, denen der einschlägige Markt noch nicht zu übersättigt ist können hier wohl bedenkenlos zuschlagen, die US Metal Army wird eher enttäuscht sein und allen, die bisher noch gar nichts mit dieser Band am Hut hatten, seien nachhaltig die ersten beiden Scheiben empfohlen!

Wahrscheinlich gefällt der Masse aber wohl eh die neue Scheibe besser als die erdigen Vorläufer und wahrscheinlich sind Twisted Tower Dire 2003 auch auf weit erfolgsversprechenderen Pfanden unterwegs als bisher.......leider.
Mehr von Twisted Tower Dire
Reviews
05.04.2019: Wars In The Unknown (Review)
30.04.2011: Make It Dark (Review)
16.05.2002: The Isle Of Hydra (Review)
News
08.02.2010: Sänger Tony Taylor bei Unfall verstorben.
25.05.2006: "Netherworlds" naht ...
Bullet - KickstarterOmnium Gatherum - May The Bridges We Burn Light The WayJacobs Moor - Anthems For The ApocalpyseCrypt Sermon - Saturnian AppendicesUlver - NeverlandHedonist - ScapulimancySleep Token - Even In ArcadiaAshes Of Ares - New MessiahsBiohazard - Divided We FallHarkon - Love And Vore
© DarkScene Metal Magazin