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Heaven Shall Burn
25.03.2011, Kulturfabrik, Kufstein ![]()
GP-Music hat ein Herz für Musikfans jeglicher Couleur…Nach Thrash- (Overkill), Power- (Nevermore) und bald Death Metal –Konzerten (Obituary) verpflichtete „Larry“ nicht weniger als die (deutschen) Giganten des Modern Metal. Stilsicher ausgewählt wurde dem einheimischen Metalfan für einen moderaten Preis (AK 25 Euro) die Möglichkeit geboten, eine der grandiosesten und derzeit angesagtesten Bands überhaupt leibhaftig auf Tiroler Boden zu erleben. Wenn die KuFa-Bühne für ein Brachialkaliber wie Napalm Death "gereicht" und auch überlebt hat, sollte sie auch einen würdigen Rahmen für eine heiße Clubshow mit den deutschen Überfliegern Heaven Shall Burn abgeben!
![]() Devastating Enemy ![]() Hilfreich dabei ihr ausgereifter Modern/Melodic Death Metal und die den jungen Herren anzumerkende Liveroutine. Das österreichische Quartett legte sich mächtig ins Zeug, Fronter Daniel Fellner machte Stimmung und heizte das Publikum an, seine Saitenfraktion stand ihm dabei in nichts nach. Legendär das Propellerbanging von Drummer Thomas Urbanek, der der Band mit sattem Wumms und Entertainmentfaktor den Rücken stärkte. Devastating Enemy präsentierten im 45minütigen Support-Set Nummern ihres Debutalbums "The Fallen Prophet" und hinterlegten mit ihrer Livepräsenz eine Visitenkarte beim heimischen Publikum. Heaven Shall Burn Um 21:40 Uhr brach in Kufstein die Hölle los. Heaven Shall Burn starteten mit dem Opener von "Invictus", "The Omen" von Null auf Hundert durch. Dem Zuschauer föhnte eine Wall of Sound entgegen, die sich gewaschen hatte. Zum Erstaunen vieler verfügen HSB auch live über den gleichen druckvollen Straight-in-your-Face-Sound wie auf CD. Die erstmals in der KuFa zum Einsatz kommenden Absperrgitter vor der Bühne erwiesen sich an diesem Konzertabend als nötig, um die über 420 hungrigen, nach moderner, harter Musik lechzenden Musikfans im Zaum zu halten, die nach vorne drängten, um ihre Helden zu feiern. Das heutige Konzert war nicht in eine Tour eingebettet, nein, Heaven Shall Burn kamen extra für 2 exklusive Clubshows nach Österreich, wovon eine in Kufstein, die andere tags darauf in Linz stattfand. ![]() ![]() ![]() Sehr diszipliniert und gesittet, fast schon vorbildlich ging´s bei dem von Sänger Marcus zu "Behind A Wall Of Silence" eingeforderten Circle Pit zu. Das war nicht stumpfes-Oben Ohne-Aggro-Geprolle wie etwa zuletzt beim Neckbreaker´s Ball oder beim Paganfest, das war ein feiner Circle-Pit, wie er im Buche steht. Leider wurde dem Aushilfsdrummer (der standesgemäße Drummer Matthias Voigt war heute nicht dabei) plötzlich schwarz vor Augen und musste deswegen (zur Verwirrung des Saals) fluchtartig die Bühne räumen, um im Naßbereich der KuFa gegen seine Zitteranfälle und Kreislaufprobleme zu kämpfen. ![]() Nach dem "Antigone"-Kracher "Voice Of The Voiceless" (wieder mit Alex am Schlagzeug) war nach rund einer Stunde dann leider Schicht im Schacht und HSB verabschiedeten sich mit der Versprechung, für Fotosessions und Fangespräche zur Verfügung zu stehen (was von den hungrigen Fans anschließend auch zahlreich in Anspruch genommen wurde), in die noch junge Nacht. Der akustische Sturm war abgeebbt, zurück blieb ein glückliches Publikum und ein fetznaßer KuFa-Boden. Schade, dass dieses einzigartige Konzert durch den Kreislaufkollaps des Drummers so abrupt sein Ende fand und nicht die volle Headlinershow durchgezogen werden konnte, haben doch noch Kracher wie "Like A Thousand Suns" oder "The Weapon They Fear" gefehlt. ![]() Jeder der am heutigen Tage zu abgebrannt, zu faul, zu „alt“ oder sonst was war, hat einen der denkwürdigsten und einprägsamsten Konzertmomente ever auf Tiroler Boden verpasst. Lediglich Veranstaltungen wie das Overkill-Konzert vermochten solchen Bombeneinschlägen publikums- und energietechnisch noch Paroli zu bieten… Setlist: • Intro / The Omen • Counterweight • Combat • The Disease • Trespassing The Shores Of Your World • Intro / Endzeit • Forlorn Skies • I Was I Am I Shall Be • Return To Sanity • The Lie You Bleed For • Whatever It May Take • Behind A Wall Of Silence • Black Tears • --- • Voice Of The Voiceless |
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