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Death Angel - The Art Of Dying (CD)
Label: Nuclear Blast
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(5696 Reviews)
7.0
Einst als eine der jüngsten und erfrischendsten Bay Area Kombos mit drei überirdischen Studioscheiben zu einer meiner allerliebsten Amithrash Truppen mutiert, war nach dem alles überragenden Meisterwerk "Act III" (siehe Classics ;-) im Jahre 1990 leider schon viel zu früh Schluss mit Death Angel. Nach überragend aufgenommenen Live Comebacks im Jahre 2001 wuchs die Hoffnung, dass man wieder ein Album der freakigen Truppe erhaschen würde und dank des guten Geldriechers von Nuclear Blast, ist es nun also an der Zeit den spät geborenen Nachfolger oben genannten Meilensteines zu belauschen.

Was bringt uns "The Art Of Dying" nun also:
Nach kurzem Intro folgt mit "Thrown To The Wolves" schon der erste ultimative Höhepunkt der Scheibe. Fulminant befriedigendes Thrash Riffing, tolle Grooves und geil drückende Drums fegen dermaßen befriedigend und satt produziert aus den Boxen, dass auch noch der letzte Schwarzwurzler zu bangen beginnt. Ein unglaublich geiler Song, 100% Death Angel und mit die beste Thrash Nummer seit Jahren. Hätte man diese traditionell und typische Abspritzausrichtung die ganze Scheibe lang durchgehalten, würde man bereits jetzt das Album des Jahres feiern können - dem ist aber leider nicht so. Was folgt sind einige sehr unterhaltsam, harte aber für Death Angel Verhältnisse fast schon einfachst abrockende Nummern, im Stile von Motörhead auf 80er Thrash Trip ("Thicker Than Blood"), mitunter sehr modern anmutende, aber gelungene Ausflüge in neuere Anthrax Gewässer ("Famine") und leider „nur“ einige überzeugende Thrash Hämmer a la "5 Steps Of Freedom" oder "Spirit". Der neben dem Opener wohl brillanteste Song ist aber für mich persönlich "The Devil Incarnate". Eine unspektakulär im Midtempo einhergroovender Hammer mit coolem Basslauf und fulminanten Ende voller holdester Gesanglinien und tollen Melodien. Eine Nummer, die sich von Sekunde zu Sekunde steigert und spätestens beim dritten Durchlauf vollends zündet – Weltklasse!

Die Innovativität und Abwechslung, die der potente Haufen einst beim 90er Meisterwerk zur absoluten Vollendung perfektionierte, fehlt "The Art Of Dying" zwar doch mächtig, wirklich schlechte Nummern sucht man aber (nach Überwindung der ersten Enttäuschung und trotz der schwächeren Endphase der Scheibe) ohne Zweifel vergeblich. Death Angel lassen zwar nur selten ihren genreübergreifenden Innovationen und Ideen, die sie einst so eigenständig machten, freien Lauf und zeigen sich weit geradliniger ausgerichtet als noch vor 14 (!) Jahren, das Produkt ist aber dennoch unverkennbar.

Von einem erhofften "Act IV" sind wir also weit entfernt und auch wenn "The Art Of Dying" das bislang schwächste Album der Band ist (im direkten Vergleich zum "Tempo Of The Damend" Hammer ihrer Altzeitkollegen Exodus, ziehen Death Angel erstmals auch denn kürzeren), besser als 99% der Konkurrenz sind die Jungs allerdings auch 2004 ohne Zweifel und die oben gehuldigten Übernummern, rechtfertigen den Kauf der Scheibe, trotz ihrer Teilzeitschwächen auch locker!

Auf jeden Fall ist es geil, dass es Death Angel wieder gibt! Man darf hoffen, dass sich die Band nach diesem „nur“ sehr guten Comeback weiter steigert, den innovativ und experimentierfreudigen Thrash Hammer wieder effektiver schwingt und zu alter Klasse aufläuft...
Trackliste
  1. Thrown To The Wolves
  2. 5 Steps Of Freedom
  3. Thicker Than Blood
  4. The Devil Incarnate
  5. Famine
  6. Spirit
  1. No
  2. Prophecy
  3. Land Of Blood
  4. Never Me
  5. Word To The Wise
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