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Cover  
Gus G. - Steel Burner (CD)
Label: Rock Of Angels Records
VÖ: 24.04.2026
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Art: Review
Werner
Werner
(1375 Reviews)
8.0
In der Rubrik "Transfers des Jahres" muss sicherlich jener von Saitenhexer Gus G. zu King Diamond genannt werden, um den Langzeit-Assistent Andy LaRocque dort adäquat zu ersetzen. Wobei das nicht ganz korrekt im Sinne eines klassischen Transfers formuliert ist: der ehemalige Ozzy Osbourne Schützling lässt sein eigenes Baby namens Firewind keinewegs fallen, sondern fährt hochoffiziell "mehrgleisig". Bevor diese Schlagzeile im abgelaufenen Sommer ordentlich Wellen schlug, veröffentlichte der sechsundvierzigjährige Grieche (bürgerlicher Name Konstantinos Karamitroudis) im Mai ein weiteres Soloalbum. Schon zuvor gab es mit "Guitar Master" (2001), "I Am The Fire" (2014), "Brand New Revolution" (2015), "Fearless" (2018) und "Quantum Leap" (2021) coolen bis recht ansprechenden Stoff auf Solopfaden, der - gewollt oder ungewollt - den alten Frickel-Legenden (Friedman, Gilbert, Malmsteen etc.) durchwegs Tribut zollt.

Mit messerscharfen Riffs und Überschall-Soli wurde erwartungsgemäß auch "Steel Burner" vollends ausgestattet. Stilistisch zumeist zwischen kräftigem Hardrock und amtlichem Power Metal eingenordet, dürfen sich an dieser knapp vierzigminütigen Scheibe nicht ausschließlich Instrumental-Freaks und fiedelnde Saitenvirtuosen erfreuen (die beiden letzten Outputs wurden rein instrumental aufgenommen). Was zunächst soll viel heißt, dass es geschmeidige weep Pickings und schnelle Arpeggios zu bestaunen gibt. Doch darüber hinaus ließ Gus vier namhafte Gäste ins Studio einfliegen, welche die jeweilige Atmosphäre dank ihrer Goldkehlchen-Qualitäten wahrlich bereichern konnten: Doro Pesch (bei der Hymne "Nothing Can Break Me"), Matt Barlow (bei der Halbballade "Dancing With Death"), Dino Jelusick (beim Groove-Hammer "No One Has To Know") und Ronnie Romero (beim bluesigen "No One Has To Know") hauchten zusätzlich Leben in den für sie ideal präparierten Track ein.

Trackliste
  1. Steel Burner
  2. Nothing Can Break Me (Featuring Doro)
  3. Dancing With Death (Featuring Matt Barlow)
  4. Advent
  5. What If
  1. Frenemy (Featuring Ronnie Romero)
  2. No One Has To Know (Featuring Dino Jelusick)
  3. Confession
  4. My Premonition (Featuring Ronnie Romero)
  5. Closure
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