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Monstrosity - Screams from Beneath the Surface (CD)
Label: Metal Blade Records
VÖ: 13.03.2026
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Art: Review
TobSta
TobSta
(128 Reviews)
8.5
Wer sich mit Extreme und Death Metal auseinandersetzt, kennt sie: die Florida-Szene. Wenn vom klassischen Florida-Death-Metal die Rede ist, führt kein Weg an DEATH ("Leprosy", "Human", "Symbolic"), MORBID ANGEL ("Altars Of Madness", "Covenant"), DEICIDE ("Deicide", "Legion"), OBITUARY ("Slowly We Rot", "Cause Of Death") und CANNIBAL CORPSE ("Butchered At Birth", "Tomb Of The Mutilated", "The Bleeding") vorbei. Diese fünf Schwergewichte haben den Sound des Sunshine State geprägt – technisch versiert, brutal, kompromisslos und bis heute stilbildend für Generationen von Death-Metal-Bands. Dazu zählen natürlich auch MONSTROSITY, eine der langlebigsten und kompromisslosesten Institutionen des US-Death-Metal. Die Todesblei-Truppe aus Fort Lauderdale, Florida, ist seit 1990 am Start und fest verwurzelt in jener legendären Florida-Szene, aus der auch die oben genannten Kapellen stammen. MONSTROSITY sind technisch versiert, brutal und mit klarer Produktion – genau dieser typische Florida-Sound zieht sich wie ein roter Faden durch die Bandgeschichte.

INFOKASTEN – DISKOGRAFIE

"Imperial Doom" (1992)
"Millennium" (1996)
"In Dark Purity" (1999)
"Enslaving The Masses" (2001)
"Rise To Power" (2003)
"Spiritual Apocalypse" (2007)
"Live Apocalypse" – DVD (2013)
"The Passage Of Existence" (2018)
"Screams From Beneath The Surface" (2026)

Ihre letzte Schlachtplatte "The Passage Of Existence" wurde 2018 veröffentlicht und von Fans wie auch Presse gefeiert. Jetzt steigen MONSTROSITY aus den Sümpfen Floridas hervor, angeführt von Gründer und Schlagzeuger Lee Harrison, der die Extreme-Maschine auf Hochtouren hält und mit Matt Barnes an der Gitarre, dem Rückkehrer und Ur-Bassisten Mark Van Erp sowie Sänger Ed Webb ein Line-up am Start hat, das weiß, wie Florida Death Metal zu klingen hat. Die Rede ist von den zehn Tracks, die MONSTROSITY auf "Screams From Beneath The Surface" gepackt haben und über die wir heute sprechen werden. Also ziehen wir uns die Feuerwalze rein, die in den Audiohammer Studios und den legendären Morrisound Studios aufgenommen wurde.

Monstrosity - "The Colossal Rage" (Official Video)



Die mit gut 42 Minuten Spielzeit ausgestattete Scheibe startet mit "Banished To The Skies" erst mal “gemächlich” und mit den rohen Growls von Ed Webb, der mit der Wucht, die aus seiner Kehle kommt, so manch zarte Blume aus der Erde ballern könnte. Der Auftakt ist intensiv, imposant, aber noch nicht bretthart und brachial – das gibt’s in "The Colossal Rage" dafür umso mehr. Der kompakte Wutfetzen ist die raue Feile fürs Grobe, die Kettensäge, die sich in Mark und Bein frisst und Zerstörung hinterlässt, oder auch: verdammt fette Drums und kriegerische Gitarren befeuern die gutturalen Bomben aus Webbs Kehle. Während die letzten Soundtropfen von "The Colossal Rage" verklingen, linst schon "The Atrophied" ums Eck, ein Nackenbrecher vor dem Herrn, der keine Gnade kennt und euch Vollgas überfährt. Gottlos ranzt "Spiral" aus den Lautsprechern, ich finde die Gitarren und die Blastbeats so deftig stark, die haben eine konstante Durchschlagskraft, bleiben dennoch melodisch und überpacen nicht. Das gilt auch und besonders für "Fortunes Engraved In Blood", während "Vapors" einen Zacken organischer und roher knallt. "The Thorns" ist der nächste DM-Volltreffer, der einem um die Ohren fliegt, nach "Blood Works" ist "The Dark Aura" der zweite Song, der einem nicht sofort die Schädeldecke sprengt, dafür ist die Schlussnummer "Veil Of Disillusion" dann zuständig.

Unerbittlichkeit ist das Stichwort für die neue MONSTROSITY-Schlachtplatte. Die US Deather bleiben ihrem Stil treu, haben ihrem verdammt starken Sound moderne Durchschlagskraft eingeimpft und machen "Screams From Beneath The Surface" so zu einem der Must-Haves des jungen Jahres 2026. "Screams From Beneath The Surface" ist ein erstklassiges Zeugnis der berühmten Florida-Szene, das keine Gefangenen macht, modern klingt und dennoch tief im Morast des klassischen Death Metal verwurzelt bleibt.
Trackliste
  1. Banished to the Skies
  2. The Colossal Rage
  3. The Atrophied
  4. Spiral
  5. Fortunes Engraved in Blood
  1. Vapors
  2. The Thorns
  3. Blood Works
  4. The Dark Aura
  5. Veil of Disillusion
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