HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Teramaze
Flight Of The Wounded

Review
Leatherwolf
Kill The Hunted

Review
Monster Truck
Warriors

Live
21.11.2022
Bad Wolves
Olympiaworld, Innsbruck

Review
Behemoth
Opvs Contra Natvram
Upcoming Live
Keine Shows in naher Zukunft vorhanden...
Statistics
6392 Reviews
458 Classic Reviews
280 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Satan - Earth Infernal (CD)
Label: Metal Blade Records
VÖ: 2022
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
Werner
Werner
(1147 Reviews)
8.0
Die NWoBHM Legende Satan kam bei uns bisher viel zu kurz. Höchste Zeit also, das nicht umzubringende Newcastle Kollektiv (abgesehen vom Hammerdebüt "In The Court Of The Act") wieder einmal zu würdigen. Seit 2011 wieder vereint, fabrizierte es via "Life Sentence" (2013) ein Reunion-Album der Superlative, welches nicht nur in stilistischer Hinsicht inmitten der Achtziger entstanden sein könnte, auch der völlig „gewollt“ analog tönende Sound ließ die Vision des Quintetts durchsickern, seine Wurzeln gezielt ins Hier und Jetzt zu transferieren. Ähnliches gilt auch für die beiden Nachfolgerwerke "Atom By Atom" und "Cruel Magic", die in Sachen moderner Tontechnik nicht das Geringste vorweisen – sowas nennt man konsequent.

Und "Earth Infernal"? Es setzt genau da an, wo letzteres 2018 ausklang. Das Herzstück dieses klassisch reformierten Line-Up‘s ist zweifelsohne das begnadete Tandem Steve Ramsey/Russ Tippins, das stets edle Gitarrenläufe in petto hat wie einst Michael Denner und Hank Sherman von Mercyful Fate. Einigen Lesern dürfte das von der breiten Masse unterschätzte Duo von der Folkmetal-Truppe Skyclad bekannt sein. Doch sollte jenes Lob den Input der anderen Longtime-Members (Drums: Sean Taylor/Bass: Graeme English) keineswegs schmälern. Indes: Brian Ross ist inzwischen weit über Sechzig und immer noch gut bei Stimme. Der sechste Longplayer markiert demnach nicht das heilbringende Opus für Fastfood Headbanger oder gar für Bombast-Fetischisten Marke Sabaton, um wieder einmal ein bisschen zu sticheln.

Für Audiogourmets und Oldschool-Romantiker hingegen, die 100% authentischen Metal aus einer fernen Epoche inklusive Kratzfaktor 10 und prickelndes Undergroundflair bevorzugen, sollte ein Kracher wie "Earth Infernal" (bzw. Satan generell) Grund genug sein, Support zu leisten!

Trackliste
  1. Ascendancy
  2. Burning Portrait
  3. Twelve Infernal Lords
  4. Mercury's Shadow
  5. A Sorrow Unspent
  1. Luciferic
  2. From Second Sight
  3. Poison Elegy
  4. The Blood Ran Deep
  5. Earth We Bequeath
Mehr von Satan
Teramaze - Flight Of The WoundedLeatherwolf - Kill The HuntedMonster Truck - WarriorsBehemoth - Opvs Contra NatvramSoilwork - ÖvergivenhetenDefleshed - Grind Over MatterRoyal Hunt - Dystopia Part IIDoomocracy - UnorthodoxSatan - Earth InfernalDevin Townsend - Lightwork
© DarkScene Metal Magazin