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Cover  
Pharaoh - The Powers That Be (CD)
Label: Cruz Del Sur Music
VÖ: 18.06.2021
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Art: Review
Werner
Werner
(1149 Reviews)
8.0
Dass man es bei einer Zeitspanne von zwanzig Jahren nicht zustande bringt, einen vernünftigen (druckvollen) Sound zu fabrizieren, liegt wahrscheinlich in der Natur der Sache: der Charme einer Band, die im Underground schon lange fest verankert ist, bleibt eben nur dann authentisch, wenn der idealistische Gedanke den kommerziellen in Schach hält, zudem dürfte die Corona Pandemie die ohnehin bescheidene Bandkassa nicht zum Klingeln gebracht haben. Pharaoh ist ein Paradebeispiel für die "wir bleiben uns treu" Mentalität - die Herrschaften um Goldkehlchen Aymar (Control Denied) schlafen lieber ein bisschen ruhiger als diejenigen Musiker, denen jedes Mittel recht ist, für ein paar Kröten mehr ihre Seele, oder zumindest Teile davon, an den Leibhaftigen zu verzocken.

Hat man sich an den dünnen Sound gewohnt, der ja auch auf den Vorgängern in ähnlicher Art vorherrscht, entpuppt sich "The Powers That Be" als ein weiteres erstklassiges US Metal Opus innerhalb einer wunderbaren Discographie, welches im Schatten seines Kerns dezente Prog-Anleihen sowie Maiden-affine Harmonien zum Besten gibt. Ja klar, Maiden-Einflüsse haben viele da draußen, doch wie in einem Kaleidoskop erschufen Pharaoh wiederum ein spezielles Ereignis für Kopf und Herz, das im Kontext zu Tim Aymar's Timbre Schwingungen der ganz besonderen Art freisetzt. Spielfreude, Inspiration, geschicktes Songwriting - quasi die Quintessenz, um Menschen mit Geschmack (gelegentlich auch abseits des Mainstreams) für die Ewigkeit zu fangen. Hier entstand jeder einzelner Song mit viel Leidenschaft und Raffinesse, soviel steht bereits nach dem Genuß des herrlichen Start-Triple "The Powers That Be" / "Will We Rise" / "Waiting To Drown" fest.

Fazit: Das fünfte Full-Length-Werk der Pennsylvania-Truppe hält seinen beiden Vorgängern "Be Gone" (2008) "Bury The Light" (2012) locker stand und erweckt sogar beim Schreiber dieser Zeilen, für den US Metal eine lange Zeit die absolute Krönung vor allen anderen Stilrichtungen war, eine Art Déjà-vu. Beide Daumen hoch!

Trackliste
  1. The Powers That Be
  2. Will We Rise
  3. Waiting To Drown
  4. Lost In The Waves
  5. Ride Us To Hell
  1. When The World Was Mine
  2. Freedom
  3. Dying Sun
  4. I Can Hear Them
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