HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
One Desire
Midnight Empire

Review
Lucifer
III

Review
Paradise Lost
Obsidian

Review
Skyrider
Vol 2

Review
Harem Scarem
Change The World
Upcoming Live
Wörgl 
Zürich 
Statistics
6068 Reviews
457 Classic Reviews
279 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Humungus - Balls (CD)
Label: Killer Metal Records
VÖ: 13.12.2019
Homepage | Facebook
Art: Review
UwePilger
UwePilger
(76 Reviews)
8.5
Humungus war der böse Anführer dieser Endzeit Motorradgang aus dem Mad Max Streifen in den 80-er (Danke an Kevin Lukitsch, den wandelnden Filmexperten). Ganz so übel gelaunt ist das Quintett aus Virginia, genauer gesagt aus Richmond, dann aber doch nicht. Nach 2 Ep's und dem starken Vorgänger "Warband" von 2015, legen die Amerikaner nun mit "Balls" schon das nächste dicke "Ei" ins festlich geschmückte Weihnachtsnest. Humungus stehen in erster Linie für rauhen aber melodischen Thrash Metal der alten Sorte, geschmückt mit den typischen Trademarks des US-Metals und einer kleinen Prise NWOBHM. Das man an diesem Bandeigenen Rezept auch gar nichts ändern will oder kann, zeigt man mit dem letzten Song der Scheibe, der den passenden Titel "Thrash Like A Dino" trägt.

Shouter Jack Bauer singt, schreit und ächzt nach allen Regeln der Kunst, gerade so wie es der jeweilige Song verträgt. Zu dem bereits vom letzten Album bekannten Gitarrist, Peyton Gregory, gesellt sich auf "Balls" der Rhythmusgitarrist Joseph Granger neu hinzu. Ebenfalls neu hinzu kam Bassist Wayne Pompey, der angenehme Akzente setzt und gut hörbar in den Gesamtsound von Humungus integriert wird.

Insgesamt geht man noch etwas abwechslungsreicher, aber auch ein Stück härter und teilweise auch schneller, als noch bei "Warband" zur Sache.

Highlights und Anspielempfehlungen sind für mich , das im US Metal angesiedelte "Beam Of Light", der an harte Vicious Rumors oder Artillery erinnernde Banger "Shadow Creeper" und "Night Bullet", wo Bauer zeigt, dass er auch in hohen Stimmlagen gut bestehen kann.

Für alle Metaller die auf Tradition und Old School mit Eigenständigkeit stehen, sind Humungus, auch aufgrund ihres Auftretens, (die Band nimmt sich selbst nicht immer so ernst) mehr als nur ein Geheimtipp.
Trackliste
  1. Iron Shod hoof of Battle
  2. Night Bullet
  3. Shadow Creeper
  4. Sewer Wolf
  5. Raptors in the Pit
  6. Beam of Light
  1. Skull Dirt
  2. Lightning City
  3. Crucial Vortex
  4. Steel Crusher
  5. Dead Horse
One Desire - Midnight EmpireLucifer - IIIParadise Lost - ObsidianSkyrider - Vol 2Harem Scarem - Change The WorldMekong Delta - Tales Of A Future PastThen Comes SIlence - MachineWe Sell The Dead - Black SleepDexter Ward - IIISecrets Of The Moon - Black House
© DarkScene Metal Magazin