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Cover  
Megora - Waiting (Vinyl re-release) (LP)
Label: Doc Gator Records
VÖ: 2018 [Re-Release]
Art: Review
Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(212 Reviews)
Keine Wertung
Wer hat`s erfunden? Natürlich die Schweizer! Megora gehören sicher nicht zur ersten Garde unseres schönen Nachbarlandes, aber Kenner der eidgenössischen Metal-Szene wissen sehr wohl, dass es neben Giganten wie Coroner und Celtic Frost/Triptykon eine ganze Reihe hervorragender Kapellen aus der Ricola-Schmiede gibt. Mit Drifter, Calhoun Conquer und Xerxes seien an dieser Stelle nur drei Namen genannt.

Megora gehen nicht ganz so progressiv und einzigartig zu Werke wie ihre vorgenannten Kollegen, gleichwohl weiß das Quartett durch seinen eigenständigen Stil irgendwo zwischen Power Metal und Techno Thrash zu gefallen. Neben einiger Demos und zwei EPs haben es die Jungs in den Neunzigern mit "Waiting" gerade mal auf einen Longplayer gebracht. Dann wurde der Albumtitel Programm und man ließ sich über 20 Jahre Zeit, um 2015 den Nachfolger "Burning Empire" zu produzieren. Heuer, also drei Jahre später, wird "Waiting" vom frisch gegründeten Label Doc Gator Records, das zuletzt bereits das bockstarke Debüt der Amis von Ironflame auf Vinyl in Europa veröffentlichte, neu aufgelegt und kommt dadurch endlich auch zu Vinyl-Ehren. Das coole Cover wirkt im Großformat wie so oft viel besser und die 180 Gramm schwere schwarze Scheibe liegt nicht nur gut in der Hand, sondern dreht sich völlig störungsfrei auf dem Plattenteller. Die sehr lesenswerten und (leider) immer noch brandaktuellen Lyrics sind auf einem großformatigen Textblatt beigelegt. So handelt der Opener 'All Blood Runs The Same' beispielsweise von Fremdenhass. Musikalisch erinnern Megora am ehesten an Pyracanda, die etwa zur gleichen Zeit in Deutschland ihr Unwesen trieben. Sogar Sänger/Gitarrist Piotr Sommer klingt ein wenig wie sein Koblenzer Pendant Hansi Nefen. Der Riffmaster bei Megora ist Gitarrist Toni Scherrer, der in erster Linie für das eigenständige Songwriting verantwortlich ist. Außerdem muss Basser Dominik Schieweck hervorgehoben werden, dessen Bassläufe, wie z.B. in 'A Matter Of Course', echte Highlights darstellen. Dabei ist er nicht mal auf allen Tracks zu hören.

Insgesamt ist dieser Re-Release also vor allem für Vinyl-Freaks und für diejenigen, an denen Megora in den Neunzigern vorbeigegangen sind, eine lohnenswerte Anschaffung. Als zusätzliches Schmankerl liegt der Scheibe noch die 3-Track-CD "Live At Rehearsal" aus dem Jahre 1999 im Pappcover bei. Da das Ding auf 300 handsignierte Exemplare limitiert ist, sollte man sich mit der Bestellung nicht allzu viel Zeit lassen: https://www.docgator.com/

Trackliste
  1. All Blood Runs the Same 04:35
  2. Moonstill Waters 06:48
  3. Shop of Monotony 05:02
  4. Waiting for Salvation 07:32
  1. A Matter of Course 03:46
  2. Invisible Darkness 05:41
  3. Neither Fish nor Fowl 05:50
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