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Cover  
Hostil - Infernal Rites (CD)
Label: Eigenproduktion
VÖ: 13.01.2018
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Art: Review
Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(224 Reviews)
8.0
Jeder halbwegs bewanderte Headbanger weiß, dass es in Deutschland zwei Männer gibt, die die Thrash-Metal-Fahne hochhalten und immer wieder unbekannte, internationale Outfits aus diesem Genre entdecken und unter`s deutsche Thrashervolk bringen. Der erste ist Stephan Becker von Ragnarök Records und der zweite sein Schwabenspezi Joachim Schlums, auch bekannt als der Metalcommander. Nachdem der Commander mit "God Of War And Chaos" von den Chilenen Nimrod BC im letzten Jahr eines der besten Thrash-Alben hier in Germoney auflegte, hat er seine Südamerika-Connections diesmal in Peru spielen lassen und mit "Infernal Rites" das Debütalbum von Hostil in sein Programm aufgenommen. Wie so viele Metalbands von diesem Kontinent geht das Quartett aus Lima verdammt wild und hart zu Werke. Ich interpretiere sozio-kulturell hoffentlich nicht zuviel da hinein, aber ich schätze, dass die Lebensumstände in einer südamerikanischen Großstadt allerlei Anlass zu wütenden, metallischen Eruptionen geben.

Songtitel wie 'Alone', 'Murder, 'Trial' und 'Hell' sprechen für sich und die beinharte Gangart von Hostil sowieso. Drummer Yesid müsste ob seiner Doublebass- und Blastbeat-Orgien jedenfalls Extremitäten wie Baumstämme haben (womit seine Arme und Beine gemeint sind) und die Saitenfraktion gibt ebenfalls mächtig Vollgas. Neben den Speedy-Gonzales-Riffs wissen die beiden Gitarristen jedoch auch immer wieder feine Licks und Leads zu platzieren, die verhindern, dass 'Infernal Rites' zum bloßen Gemetzel verkommt. Im Gegensatz zu den o.g. Nimrod BC haben Hostil leider keinen Sänger des Formates eines Gary Wayne in ihren Reihen, vielmehr hat Gitarrist Luis wahrscheinlich einfach den kürzesten Strohhalm gezogen als unter den vier Bandmitgliedern dieser Job ausgelost wurde. Allerdings passt sein fieses Organ auch irgendwie perfekt zur Mucke. Die letzten beiden Tracks 'Despertar' und 'Usurpador' werden sogar auf Spanisch intoniert, was den weltoffenen Exotenfreunden besonders gefallen müsste. Die Produktion und das Cover sind genauso brutal wie die dargebotene Musik, womit sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Also am besten so schnell wie möglich an die übliche Adresse wenden: "metalcommander@gmx.de"

Trackliste
  1. Alone 04:18
  2. Infernal Rites 03:47
  3. Murder 03:49
  4. Nevermind Nevermore 04:31
  1. Trial 03:14
  2. Hell 04:28
  3. Despertar 04:22
  4. Usurpador
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