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Cover  
Ayreon - The Source (CD)
Label: Mascot Label Group
VÖ: 28.04.2017
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3006 Reviews)
8.0
"The Source" ist Ayreon durch und durch. Von der ersten Sekunde an unverkennbar, charismatisch und endlich wieder bärenstark. Nach den viel zu aufgeblähten, zu verkopften und deutlich zu unschlüssigen "01011001" und "The Theory of Everything", verinnerlicht Genius Arjen Lucassen als das Große von "Into the Electric Castle", "Universal Migrator" und "The Human Equation" und bündelt seine unverkennbare Handschrift in schlüssige Songs. Dabei zeigt sich "The Source" in seiner Rückbesinnung auf alte Stärken als rockiger, wuchtiger und weitgehend auch einfach besser. Natürlich gibt es über die 17 Songs verteilt auch wieder ruhige und epische Momente. Ohne Zweifel erfordert auch "The Source" Ausdauer und intensive Annäherung. Im Gesamtbild ist die neue Ayreon aber bereits am ersten Anblick ausgewogen genug um zu erkennen, dass diesmal endlich wieder nachhaltiger Hörgenuss garantiert ist.

Moderne Riffs und metallische Akzente finden ebenso ihren Platz, wie progressive Akzente, Piano, Flöten und Streicher und natürlich auch Folk-Farbtupfer. Der Spannungsbogen reicht zurück bis in die 60er und 70er Jahre. Das Hauptaugenmerk liegt aber wieder mehr auf knackigen Sounds, wie er die großen Ayreon- und Star One Alben geprägt hat. Im Detail kann und will ich "The Source" hier gar nicht beschreiben. Epischer Ayreon Prog-Power-Bombast trifft fettes Rammstein-Riffing und macht "The Day The World Breaks Down" zu einem Mammutsong, der als Aushängeschild für das neue Album gelten darf. "Condemned To Live" überzeugt ebenso, wie ein wuchtig groovendes Metal Manifest ala "Star Of Sirrah", Musical-artiges ala "Everybody Dies" oder ein "Oldfield meets Blackmore's Night"-Moment bei "All That Was". Natürlich gibt es auch wieder einiges an Kitsch und Pomp und selbstredend muss zu viel Frauenstimme ebenso wenig sein, wie aufdringliches Orgelspiel.

Wer sich Zeit für "The Source" nimmt, der wird aber dennoch die beste Ayreon seit langer Zeit erleben und sich im Prequel zu "01011001" richtig wohl fühlen.
Auf Dauer überkommt einen bei Arjey Lucassen zwar immer wieder das Gefühl, all das "Gute" doch schon auf irgendeinem seiner Alben gehört zu haben. An der Klasse, der Unmenge an Ideen und an der Vielzahl großer Momente einer richtig gelungenen Rock Oper ändert das aber nichts....

"The Source" Gastsänger:
• James LaBrie (Dream Theater) as The Historian
• Tommy Karevik (Kamelot, Seventh Wonder) as Opposition Leader
• Tommy Rogers (Between the Buried and Me) as The Chemist
• Simone Simons (Epica) as The Counselor
• Nils K. Rue (Pagan's Mind) as The Prophet
• Tobias Sammet (Edguy, Avantasia) as The Captain
• Hansi Kürsch (Blind Guardian) as The Astronomer
• Mike Mills (Toehider) as TH-1
• Russell Allen (Symphony X) as The President
• Michael Eriksen (Circus Maximus) as The Diplomat
• Floor Jansen (Nightwish) as The Biologist
• Will Shaw (Heir Apparent), Wilmer Waarbroek, Jan Willem Ketelaars, and Lisette van den Berg (Scarlet Stories) as The Ship's Crew
• Zaher Zorgati (Myrath) as The Preacher1



Trackliste
  1. Chronicle 1: The Frame: The Day That The World Breaks Down
  2. Sea Of Machines
  3. Everybody Dies
  4. Chronicle 2: The Aligning Of The Ten - Star Of Sirrah
  1. All That Was
  2. Run! Apocalypse! Run!
  3. Condemned To Live
  1. Chronicle 3: The Transmigration - Aquatic Race
  2. The Dream Dissolves
  3. Deathcry Of A Race
  4. Into The Ocean
  5. Chronicle 4: The Rebirth - Bay Of Dreams
  1. Planet Y Is Alive!
  2. The Source Will Flow
  3. Journey To Forever
  4. 16. The Human Compulsion
  5. 17. March Of The Machines
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