HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Kansas
The Absence Of Presence

Review
Intense
Songs Of A Broken Future

Review
Marilyn Manson
We Are Chaos

Review
Destruction
Born To Thrash (Live in Germany)

Review
Melanie Mau & Martin Schnella
Through The Decades
Upcoming Live
Memmingen 
Statistics
6113 Reviews
458 Classic Reviews
280 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Life Of Agony - A Place Where Theres No More Pain (CD)
Label: Napalm Records
VÖ: 28.04.2017
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
DarksceneTom
DarksceneTom
(2939 Reviews)
8.0
12 Jahre nach "Broken Valley" erscheint sie also endlich, die neue, mittlerweile fünfte Life Of Agony im "River Runs Red"-Original-Line-Up und laut Rolling-Stone-Mag ist sie eine der meist erwarteten Scheiben des Jahres 2017.

Lange dauert es zum Glück nicht, bis man der neuen LOA wohlwollend zunicken kann.
Mit dem "Frau" vorm Caputo kann ich mich zwar immer noch nicht anfreunden, stimmlich brennt am Life Of Agony Comeback "A Place Where There's No More Pain" aber erwartungsgemäß gar nichts an. Der Sound ist megafett, Keith, sorry Mrs. "Transgender" Mina Caputo singt weltklasse wie man es kennt. Weniger melancholisch als auf Referenzalben wie "Ugly" und "River Runs Red", aber kraftvoll, charismatisch und fett. Die Songs sind auch richtig gut. Auch hier wurde die Schwermut etwas reduziert. Das Resultat sind fett riffende und amtlich produzierte Crossover-Metal Songs mit Alternative- und Doom Touch.

Wer Alice In Chains und die Deftones liebt, der kann auch als Quereinsteiger problemlos zu Life Of Agony finden. Alte Fans entdecken bewährte Trademarks in zeitgemäßer, erwachsener Hülle und in starken Songs wie "Meet My Maker", "Right This Wrong", "Song For The Abused" oder das coole "World Gone Mad". So machen Life Of Agony richtig Spaß und schüren die Vorfreude auf die anstehende Tour. Fette Grooves, cooles Songwriting und einige verdammt große Rock-Melodien, dominieren das Comeback. Die Leidenschaft und die Seele, die Life Of Agony immer schon unverkennbar gemacht und ausgezeichnet haben, sind immer noch präsent. Die Aggression ist ebenso wie die Schwermut etwas reduziert, die Gitarren pfeffern aber ebenso ordentlich, wie LOA auch ausreichend Emotion in ihre neuen Songs gepackt haben. Alles ist zwar nicht Gold und den Direktvergleich mit den eingangs genannten Meilensteinen kann "A Place Where There's No More Pain" wohl auch nicht antreten. Mit dem weitgehend laschen "Soul Searching Sun" und dem etwas trocken geratenen "Broken Valley" kann das Life Of Agony-Comeback aber nicht zuletzt ob seiner Frische und Energie ganz locker mithalten.

"A Place Where There's No More Pain" ist ein verdammt cooles, modernes Crossover-Metal Album und ein wohltuender Lichtblick im Sumpf all der höchst langweiligen "Chains & Leather"-Plagiate unserer Zeit, die weitgehend über Wert hochstilisiert werden, weil sie eben "fast" so gut klingen, wie ihre Vorbilder, die wir eh schon alle kennen.
Welcome back again!

Trackliste
  1. Meet My Maker
  2. Right This Wrong
  3. A Place Where There’s No More Pain
  4. Dead Speak Kindly
  5. A New Low
  1. World Gone Mad
  2. Bag Of Bones
  3. Walking Catastrophe
  4. Song For The Abused
  5. Little Spots Of You
Mehr von Life Of Agony
Kansas - The Absence Of PresenceIntense - Songs Of A Broken FutureMarilyn Manson - We Are ChaosDestruction - Born To Thrash (Live in Germany)Melanie Mau & Martin Schnella - Through The DecadesDeath Angel - Under Pressure Ivanhoe - Blood And GoldHeathen - Empire Of The BlindNightwölf - Unleash The Beast Archon Angel - Fallen
© DarkScene Metal Magazin