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Cover  
Dead City Ruins - Dead City Ruins (CD)
Label: Metalville
VÖ: 31.10.2014
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Art: Review
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Werner
Werner
(1111 Reviews)
8.0
Yesss! Die unbeschwerte Art und Weise, wie diese jungen Australier ihren Mix aus Southern Rock à la Blackfoot, NWoBHM (allen voran Saxon) und alte Black Sabbath zelebrieren, ist schier beeindruckend. Leichtflüssig und charmant wie es eben nur wenige Retro-Kapellen drauf haben, zeigen uns Dead City Ruins, wie man binnen 50 Minuten mit einfachen Mitteln eine Songwriting-Kunst praktiziert, die so etwas wie Nachhaltigkeit, sprich Langzeitwirkung mit einschließt.

"Dead City Ruins", nach "Midnight Killer" übrigens das zweite Album der Aussies, offenbart einen Nostalgie-Trip der Sonderklasse. So, als befänden wir uns gerade in der Epoche 1978 – 1981. Gleichzeitig klingt der Sound angenehm zeitlos, lässt aber den nötigen Punch nie missen – auch das ist schon wieder eine Kunst für sich. Ausfälle sucht man vegebens, erwähnenswert sind dagegen einige Stücke. So z. B. begegnet man bei "D.I.B" einem Okkult-Rocker, den die meiner Meinung nach überbewerteten Ghost erst mal schreiben müssen, während "Til‘ Death" in erster Linie wegen des Ozzy-affinen Gesangs von Jake Wiffen zum blutjungen Madman schielt, und das Stück "Dio" selbtredend als würdige Hommage unseres ewig vergötterten Ronnie James ertönt. Nicht zu vergessen der quicklebendige Opener "Happenzella" (Appenzeller?), das punkig angehauchte "Shot Through", oder das herrlich stampfende "Broken Bones", das sogar mit einer scharfen Sleaze-Kante liebäugelt. Selbst der Finaltrack "Bloody Tools" ist zu gut, um nur als ein solcher zu fungieren – Zakk Wylde lässt grüßen.

Aber wie gesagt, Dead City Ruins kommen aus Down Under. So verwundert es keineswegs, dass die sympathischen Burschen mit "Rock N‘ Roll Damnation" ein Cover von Angus Young und Co. als Bonustrack drauf gepackt haben, was das Gesamtpaket lediglich aufwertet, den Sound von Dead City Ruins jedoch nur am Rande repräsentiert. Somit beide Daumen hoch für dieses rundum gelungene Zweitwerk, das sich nicht nur reinrassige Straßenrocker besorgen sollten. Und zwischendurch wieder ein Lob Richtung Metalville, die hier wieder einen guten Riecher bewiesen haben!

Trackliste
  1. Happenzella
  2. Til' Death
  3. D.I.B.
  4. Hurt
  5. Shot Through
  1. Blue Bastard
  2. Broken Bones
  3. dio
  4. Bloody Tools
  5. Rock N' Roll Damnation
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