HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Defacing God
Darkness Is My Crown

Review
Wolverine
Anomalies

Review
Five Finger Death Punch
Legacy

Review
Death Dealer
Reign Of Steel

Review
Audrey Horne
Achilles
Upcoming Live
Graz 
Spital am Semmering 
Dinkelsbühl 
Statistics
6975 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Miasmal - Cursed Redeemer (CD)
Label: Century Media
VÖ: 18.04.2014
Homepage | Facebook
Art: Review
Rudi
Rudi
(175 Reviews)
8.0
Das Schwedische Death Metal Imperium schlägt zurück! Mit Smothered, Vampire, Morbus Chron, Ripspreader, Puteraeon, Exhale, Sordid Flesh und Portal hat man 2014 schon etliche Gourmethappen vorzuweisen. Das totgeglaubte Genre lebt und "Cursed Redeemer" ist dafür ein apokalyptisch und charmant rumpelndes, Rock`n`Rolliges, punkiges und grindiges Paradebeispiel. Das Album erfindet den Schwedentod nicht unbedingt neu, dreht aber zumindest an ein paar modrigen Reglern.

Ja, es sind die guten alten Zeiten, die Miasmal zum zweiten Mal wiederauferstehen lassen. "Play first, think later" fasst Pontus, Sänger und Gitarrist der Band aus Göteborg, die Bandphilosophie zusammen. "Cursed Redeemer" ist in seiner Simplizität ein großartiges Album: Polternde Drums, Reverb, zum Himmel strebende Melodien, markante Gitarrenriffs, gruftige Vocals - das erinnert schon an Entombed, Hearsed, Death Breath, We Are The Damned und Wolfpack, wobei man immer wieder zuhause im Crust/Punk landet, wo das Nichtwollen eine kurze Affäre mit dem Nichtkönnen hatte.

Wäre also alles kaum der Rede wert, wenn Miasmal nicht einige ziemlich gute Songs hinbekommen hätten, die sich konsequent, retroselig und düster über das ganze Album verteilen. Alles auf "Cursed Redeemer" scheint am richtigen Platz zu sein, nichts wirkt überflüssig, nichts überladen – und das Album kommt ohne jede Ironie, ohne jedes Klischee, ohne jedes aufgesetzte Gehabe aus. Miasmal mögen keine innovative Band sein. Innerhalb der engen Grenzen, die sie sich gesteckt haben, sind sie aber erstaunlich beweglich.

Also, Leute, schenkt euer hartverdientes Geld nicht mehr gehypten Hello Kitty Metallern - gebt es Miasmal.

Trackliste
  1. Cursed Redeemer
  2. Call Of The Revenant
  3. Whisky Train
  4. Excelsior
  1. A Veiled Remembrance
  2. Until The Last
  3. Frozen In Time
  4. 2013
Mehr von Miasmal
Reviews
11.06.2016: Tides of Omniscience (Review)
Defacing God - Darkness Is My CrownWolverine - Anomalies Five Finger Death Punch - LegacyDeath Dealer - Reign Of SteelAudrey Horne - AchillesNorth Sea Echoes - How To Cast A ShadowIgnition - All Will Die Sinner - Boom Bang GoodbyeThe Rolling Stones - Foreign TonguesCrown Lands - Apocalypse
© DarkScene Metal Magazin