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Cover  
Veni Domine - Light (CD)
Label: Massacre Records
VÖ: 23.05.2014
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2962 Reviews)
7.0
Veni Domine haben vor 22 Jahren eine der edelsten Perlen des Epic-Progressive-Doom erschaffen. "Fall Babylon Fall" (zum Classic Review) ist bis heute ein Meisterwerk, das den Schweden einen Platz in den Ruhmeshallen garantiert. Dass Veni Domine nach ihrem ebenfalls grandiosen Zweitwerk "Material Sanctuary" leider nie mehr die Größe und packende Schönheit ihrer zwei ersten Alben erreicht haben, weiß der geeichte Genre-Fan aber auch.

Genau so verhält es sich dann auch bei hier bekundetem Comebackalbum der christlich orientierten Band. Sieben Jahre sind vergangen, seit und Veni Domine mit "Tongues" ein letztes Lebenszeichen servierten und die Freude über die Wiederauferstehung mit "Light" ist durchaus berechtigt. Auch im Jahre 2014 musizieren die Skandinavier immer noch unverkennbar. Zart, filigran und atmosphärisch klingt "Light" von der ersten Sekunde an. Die Mischung aus epischem Melodic Metal, Doom und progressiven Nuancen ist von Beginn an interessant und verleitet dazu, packend zu klingen. Leider kristallisieren sich auch nach mehreren Durchläufen neuerlich nur sehr viele gute Ideen, sehr viele richtig starke Momente, aber viel zu wenig richtig großartige Songs aus einem mitunter sehr gleichförmig klingenden Album heraus. Veni Domine schaffen es auch auf ihrem siebten Album viel zu selten restlos packend und zielstrebig zu agieren. "Light" ist ein "gutes großes Ganzes", das in erster Linie durch seine intensive Atmosphäre besticht, aus dem aber leider zu wenig heraussticht. So bleiben Veni Domine auch in Zukunft eine Undergroundliebe und der große Wurf, der die Band auch über die Insidergrenzen hinaus populär machen soll, bleibt weiter aus. Daran ändern auch die, einmal mehr großartigen Vocals von von Geoff Tate-soundalike Fredrik Sjöhilm, handwerklich perfektes Schaffen und eine nahezu perfekte Produktion eher wenig. Auch wenn in jedem Song großartige Momente zu entdecken sind, bauen sich die schwermütigen Kompositionen zumeist zu inkonsequent und zu auslandend auf, um richtig zu fesseln. Dass es auch anders gehen würde beweisen Veni Domine mit dem großartigen Opener "In Memoriam", der (anfangs gewöhnungsbedürftigen) Neueinspielung des Klassikers "Oh Great City" oder dem richtig großen "Where The Story Ends". Hier zieht einen die Atmosphäre tief in ihren Bann und umso mehr ist es schade, dass die Schweden ihre ganze Pracht auf "Light" nur viel zu selten entfachen. Natürlich hat auch der Rest des Albums seinen Reiz. Ob es jedoch viele ausdauernde Hörer gibt, die sich all die notwendige Zeit nehmen, um diese restlos zu entdecken, wage ich zu bezweifeln.

Es ist schön, dass Veni Domine wieder zurück sind und ich hoffe innig, dass ich diese grandiose Band nochmals live erleben darf. "Light" ist trotz fehlender Höhepunkte und trotz all seiner nicht einfach zu verdauenden Schwermut durchaus ein schönes und musikalisch wertvolles Album. Ein Werk, das sich ausdauernde Fans der Band trotz weitgehend fehlender Höhepunkte wahrscheinlich auch problemlos anschaffen können.

Das Opus Magnum der Schweden ist und bleibt aber ohne Zweifel "Fall Babylon Fall" (zum Classic Review). Dieses Album muss man einfach lieben und an dessen Schönheit werden Veni Domine wohl auch nie mehr herankommen!

Trackliste
  1. In Memoriam
  2. Farewell
  3. Hope
  4. Where The Story Ends
  5. Preludium
  1. Last Silence Before Eternity
  2. The Hour Of Darkness
  3. Waiting
  4. Oh Great City 014
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