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Cover  
Benedictum - Obey (CD)
Label: Frontiers Records
VÖ: 29.11.2013
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3229 Reviews)
5.5
Dass Benedictum Platten nicht nur wegen der Semi-Wichsvorlagentauglichkeit ihrer Bandfotos Anklang bei so manch alleinstehenden Bangern von Jung bis Alt fanden, haben wir bereits beim letzten Mal geklärt. Die Band um "Big-Mama" Veronica Freeman hat bislang drei astreine und schnörkellose Metal Album abgeliefert und ihr musikalisches Heil im Schatten der Vorbilder namens Metal Church, Impelliteri, Malteze und den Black Sabbath der 80er Phase oder Warrior zumeist gefunden. Ohne richtig herausragend zu agieren, haben die Benedictum Platten auch abseits allzu großer Genialität immer richtig Spaß gemacht, weshalb ich mich auch auf "Obey" gefreut habe.

Aber Achtung! Das was uns zu Beginn der vierten Benedictum entgegenrattert ist keineswegs berauschend. Die dünne Produktion ist sicher nicht mit einer "etwas" dreckigen Ausrichtung zu erklären und wenn dann neben all der old-school Note ein nerviges "Etwas" mitrockt, wird die Sache auch nicht besser. Der Opener "Fractured" hat zwar seine Accept/Vicious Rumors-Kante, sein zerfahrenes Drumming, seine erschreckend schiefen Vocals und der lahme Refrain machen aber alles andere als Lust auf "Obey".
Das wird auch in Folge leider nicht wirklich besser. Der Titelsong ist nichts als ein biederer Banger, "Scream" klingt gesanglich verkrampft und wie eine alte Demofassung und "Fighting For My Life" ist einfach nur totale 08/15 Metal Kost. Dass "Die To Love You" ein doomiger Stampfer mit Orchestrierung, aber auch gleich langweilig, wie die mit Tony Martin eingesungene Ballade "Cry" ist, scheint beinahe vernichtend. Als ehest tauglich stellen sich der Banger "The Evil That We Do", "Thornz" und das atmosphärische "Crossing Over" vor. Den mehr als nur durchwachsenden Gesamteinruck einer Platte, die auch optisch wenig hergibt, können diese drei aber auch nicht mehr korrigieren.

"Obey" wirft einen langen Schatten über das Schaffen einer bislang guten und verlässlichen Metalband, klingt zu großen Teilen völlig unspektakulär und ist im Endeffekt eine absolute Enttäuschung.
Andersrum: Benedictum haben diesmal irgendwie ziemlich ins Clo gegriffen…

Trackliste
  1. Dream Of The Banshee
  2. Fractured
  3. Obey
  4. Fighting For My Life
  5. Scream
  6. Evil That We Do
  1. Crossing Over
  2. Cry
  3. Thornz
  4. Die To Love You
  5. Apex Nation
  6. Retrograde
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